Nikolausfeier am So., 8.12.

Mit dem Zitat von Loriots Opa Hoppenstedt „Früher war mehr Lametta!“ begann Pfarrer Thomas Meurer seinen geistlichen Impuls bei der diesjährigen Nikolausfeier der Lebenshilfe Heppenheim. Die Antwort auf seine Nachfrage, wer denn heute noch Lametta als Christbaumschmuck verwende, fiel schon eindeutig aus: niemand. Dennoch verstand es Pfarrer Meurer, einen Bogen zu schlagen zwischen früheren Gewohnheiten und der Bedeutung, die besagtes Lametta heute noch nachgesagt werden kann, nämlich „ein goldener Faden zwischen Himmel und Erde“ zu sein – ein Ausspruch des Jesuitenpaters Alfred Delp. Pfarrer Meurer empfahl, beim Innehalten am Abend oder bei sonstigen passenden Gelegenheiten so manche glückliche Eingebung oder positive Erfahrung, die wir als Menschen erleben, symbolisch als solch einen Faden zu sehen und dies gerade in der Weihnachtszeit immer wieder einmal zu bedenken.

Ebenso nachdenklich, aber auch zum Schmunzeln war die Geschichte „Wie man zum Engel wird“, die Monika Frank vortrug. Weil ein kleiner Junge, der beim Krippenspiel eigentlich den hartherzigen Wirt bei der Herbergsuche spielen sollte, einfach nicht abweisend sein konnte, wurde ihm beim nächsten Auftritt die Rolle des liebevollen Engels zugewiesen.

Auch sonst ging es besinnlich und heimelich zu bei der Lebenshilfefeier. Die Geschwister Rosemarie und Christine Alter erfreuten mit Flötenspiel, die „Harmonie“ mit Chorgesang und der Posaunenchor mit weihnachtlicher Blasmusik. Unterstützt von Ursel Lutz und Johannes Wemmer am Klavier wurde von den Anwesenden auch selbst gesungen und mit „Lasst uns froh und munter sein“ der Nikolaus (in Person von Matthias Adler) begrüßt. Der suchte – bestens informiert – wie jedes Jahr den persönlichen Kontakt zu den Menschen mit Behinderung, machte Mut und brachte jedem ein Geschenk von der Lebenshilfe mit.

Der Behindertenbeauftrage der Stadt Heppenheim, Helmut Bechtel, richtete Grüße des Magistrats aus und zeigte sich zum wiederholten Male von der Arbeit der Lebenshilfe sichtlich beeindruckt.

Auch für das leibliche Wohl war durch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gesorgt, den die fleißigen Küchenwichtel Elke und Norbert Mitsch, Renate Hero und Monika Frank servierten. Friedel Frank als Vorsitzender dankte allen, die zum Gelingen der Feier beitrugen und wünschte mit einem launigen Gedicht zum Abschluss allen eine weitere gute Zeit.


Letzter Kaffee in der Vorweihnachtszeit im Gründungslokal "Am Stadtgraben"

 

Etwas Wehmut war dabei, als sich die Mitglieder der Lebenshilfe HP am Sa., 23.11., auf Einladung des Gastwirtsehepaares Dörsam zum Kaffee in der Vorweihnachtszeit in ihrem Gründungslokal "Am Stadtgraben" trafen. Wenige Tage vorher hatte man aus der lokalen Presse erfahren, dass die Eheleute Dörsam ihr Lokal nach Fastnacht 2020 endgültig schließen werden und dass aus dem Restaurant Wohnungen entstehen sollen. Beide Seiten, das Gastwirtsehepaar Dörsam als auch die Lebenshilfe HP, brachten ihr Bedauern darüber zum Ausdruck, blickten aber gleichzeitig auf schöne gemeinsame Erlebnisse und Treffen zurück. Gerade am 50-jährigen Jubiläumswochenende im Vorjahr wurde die freundschaftliche Verbindung beim gemeinsamen Mittagessen zum Ausdruck gebracht und auch zu den jährlichen Mitgliederversammlungen lud die Lebenshilfe jeweils ihre Mitglieder ins Gründungslokal ein. Und nicht zuletzt die Einladung der Lebenshilfe-Familie zu einem Vorweihnachtskaffee war für die Dörsams (jetzt schon in der 2. Generation) in all den Jahren geradezu eine selbstverständliche Geste.

Mit einem Glas (alkoholfreiem) Sekt in der Hand und einer Träne im Auge wurde - vor dem Kaffeetrinken und der anschließenden Präsentation von Bildern aus der diesjährigen Freizeit in Immenstaad / Bodensee - noch einmal die freundschaftliche Verbindung gewürdigt und die Eheleute Dörsam sagten zu, weiter an die Lebenshilfe denken zu wollen, wenn sie beim Weinmarkt und bei der Stadtkerwe noch punktuell ihre Wirtstätigkeit fortsetzen.

Friedel Frank als Vorsitzende überreichte den Eheleuten Dörsam ein Erinnerungsbild vom Heppenheimer Marktplatz und eine Grußkarte mit den Unterschriften der anwesenden Lebenshilfe-Mitgliedern, was von Roswitha und Adi Dörsam gerührt entgegen genommen wurde.


PEAK-Aktion Spendenübergabe am So., 10.11., im Stadion am Böllenfalltor in DA

 

Am So., 10.11., erfolgte die förmliche Spendenübergabe von EUR 6864 aus der PEAK-Wohltätigkeitsaktion zugunsten der Lebenshilfe Heppenheim vom Spiel des SV DA 98 gegen Erzgebirge Aue.

Wir bedankten uns und konnten zugleich im Interview unsere Ortsvereinigung und unsere vielfältigen Aktivitäten den Stadionbesuchern und der Öffentlichkeit näher bringen.

 

Altstadtführung in HP mit Karlheinz Mulzer

Locker, flockig und heiter ging es zu bei der Führung durch die Heppenheimer Altstadt am So., 3.11., mit Karlheinz Mulzer. Einheimische, Zugereiste und auch "Korschler aus Bensem" und eine Handvoll interessierte Gäste lauschten vergnügt den fachkundigen Erklärungen des Altstadtführers, der es prima verstand, allgemein verständlich, nicht überladen mit historischen Daten und angereichert mit der einen oder anderen Anekdote die Teilnehmer mit auf den Weg durch die Gassen im Kern Heppenheims zu nehmen. Ausgehend vom Marktplatz über das "Faule Verdel", den Kurmainzer Amtshof und schließlich zum und im Dom gingen eineinhalb Stunden herum wie im Flug. Ein kräftiger Applaus der Teilnehmer und ein kleines Dankeschön waren der verdiente Lohn für Karlheinz Mulzer.

Anschließend setzte man sich im Gründungslokal der Lebenshilfe HP beim Dörsam's im "Stadtgraben" zusammen und ließ den Sonntagnachmittag gemütlich ausklingen. Adi Dörsam lud die Mitglieder der Lebenshilfe traditionsgemäß - aber (wegen Aufgabe des Lokals) zum letzten Mal - zum vorweihnachtlichen Kaffee am Sa., 23.11., 14.30 h, ein.


Gelungene PEAK-Aktion am 25.10. beim Spiel vom SV DA 98

Eine tolle Sache war die PEAK-Aktion am 25.10. beim Spiel vom SV DA 98. Sowohl der Losverkauf als auch der Spielausgang (1:0 für den SV DA 98) stellte die Mitwirkenden der Lebenshilfe Heppenheim zufrieden - und Spaß machte die Sache allemal, wie man am Bild ersehen kann. 


Pressebericht Freitag, 25.10.2019 – Starkenburger ECHO von Astrid Wagner

Besondere Spendenaktion für die Heppenheimer Lebenshilfe

Die Unternehmensgruppe PEAK ermöglicht der Lebenshilfe, mit Losverkäufen Spenden für ihren Verein bei einem Heimspiel des SV Darmstadt zu sammeln. Die Heppenheimer Lebenshilfe darf beim nächsten Heimspiel des SV Darmstadt 98 gegen Erzgebirge Aue im Böllenfalltor-Stadion Lose verkaufen. Für die Aktion wird mit dem Gruppenfoto vor Alpenpanorama geworben. Foto/ Archivfoto: Lebenshilfe/Joaquim Ferreira Die Heppenheimer Lebenshilfe darf beim nächsten Heimspiel des SV Darmstadt 98 gegen Erzgebirge Aue im Böllenfalltor-Stadion Lose verkaufen. Für die Aktion wird mit dem Gruppenfoto vor Alpenpanorama geworben. Foto/ (Archivfoto: Lebenshilfe/Joaquim Ferreira)

HEPPENHEIM - Wenn um 18.30 Uhr die Zweitliga-Partie zwischen dem SV Darmstadt 98 und dem FC Erzgebirge Aue angepfiffen wird, dann sind 18 Heppenheimer ganz besonders aufgeregt und hoffen auf möglichst viele Tore: Es ist eine Delegation der Lebenshilfe, die diesmal nicht als Zuschauer auf den Rängen sitzt, sondern rund um das Spiel alles geben wird, damit möglichst viele Spenden für die nächste gemeinsame Ferienfreizeit in die Vereinskasse fließen. Das Besondere an der Aktion ist, dass ein Sponsor der Darmstädter „Lilien“ diese ins Leben gerufen hat: Die Firma PEAK verdient ihr Geld mit IT-Lösungen für die Medienbranche und hat sich darüber hinaus soziales Engagement auf die Fahnen geschrieben. „Die Macher von PEAK haben während ihrer Ausbildung und auch danach viel Unterstützung in der Region erfahren. Von diesem Erfolg wollen sie nun etwas zurückgeben“, heißt es von Seiten des Unternehmens. Seit 2014 ist man Sponsor des SV 98 und hat damals eine ganz besondere Form des Social Sponsoring ins Leben gerufen: Bei jedem Heimspiel kann sich eine soziale Organisation aus der Region – in der Regel im Umkreis von 50 Kilometern – präsentieren und mit Losen Spenden sammeln. Und nicht nur das: Bei jedem Tor und jedem Punkt der Lilien spendet PEAK 500 beziehungsweise 250 Euro, der SV 98 spendet ebenfalls bei jedem Punkt sowie einen symbolischen Betrag von 1898 Euro – entsprechend des Gründungsjahres des Fußballvereins. Bis heute sind auf diese Weise über 800 000 Euro an Spenden zusammengekommen. Kein Wunder, dass die Freude groß ist bei der Heppenheimer Lebenshilfe. Seit über 50 Jahren engagiert sich der Verein für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige. Man lebt und pflegt die Gemeinschaft, macht gemeinsam Ausflüge, feiert und ist einmal im Jahr zwei Wochen auf großer Fahrt. „Diesmal wurden wir ausgeguckt“, freut sich Vorsitzender Friedel Frank über die Möglichkeit, die sich dem Verein bietet. Er sieht das auch als Zeichen dafür, dass die ehrenamtliche Arbeit des Vereins in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Maximal 16 Personen dürfen normalerweise Lose verkaufen, diesmal sind es ausnahmsweise 18 – darunter sechs Behinderte. Um die Gewinne kümmert sich PEAK. „Wir wollen bewusst die Behinderten mit einbeziehen“, unterstreicht Frank. Und die freuen sich schon sehr auf den aufregenden Abend. Um 16.15 Uhr müssen sie alle schon vor Ort sein, dann werden sie eingewiesen. Als Losverkäufer erkennbar werden sie durch ihre Leibchen sein. Verkauft werden die Lose vor und nach dem Spiel sowie während der Halbzeit.

ERLÖS KOMMT FAMILIENFREIZEIT ZUGUTE

Der Erlös wird verwendet für die Familienfreizeit der Lebenshilfe im kommenden Jahr: „Die Freizeit ist schon immer der Höhepunkt unserer Aktivitäten im Laufe eines Jahres“, erklärt Friedel Frank. Dort werde gespielt, gesungen, gebastelt, gemalt, gewandert, eben gute Gemeinschaft gepflegt und für Abwechslung im nicht immer ganz einfachen Alltag gesorgt. Ein Großteil der Kosten für die Fahrt übernimmt der Verein, die Mitfahrer tragen einen Eigenanteil. „So eine Spende entlastet die Vereinskasse“, freut sich Friedel Frank. Wer sich für die Arbeit der Lebenshilfe Heppenheim interessiert oder ihr eine Spende zukommen lassen möchte, der findet Informationen auf der Homepage des Vereins unter www.lebenshilfe-heppenheim.de. (rid) „Groß Reklame machen bräuchten wir nicht, wurde uns gesagt“, so Frank. Die Fans in Darmstadt würden die im deutschen Profifußball wohl einmalige Art des Spendengenerierens kennen und gerne unterstützen. „Wir freuen uns natürlich riesig. Jeder Verein wäre froh, wenn er auf diese Art und Weise Unterstützung bekommt“, ergänzt der Vorsitzende. Erwartungen hat er keine: „Wir sind dankbar für alles, was wir kriegen“, bleibt er bescheiden. Auch sonst freue man sich über jede Spende, auch wenn es nur 10 oder 20 Euro seien. Doch schaut man sich die Zahlen der letzten Aktionen beim SV Darmstadt einmal an, dann weiß man, dass es gut und gerne zwischen 5000 und 8000 Euro sein können, die da bei so einem Spiel zusammenkommen. Mit Erzgebirge Aue kommt noch dazu ein guter Bekannter der Lilien an seine einstige Wirkungsstätte zurück: Es gibt ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Dirk Schuster. Und da kann man sich fast sicher sein, dass sich auch die Gegner aus dem Erzgebirge nicht lumpen lassen und ebenfalls Geld in die Spendenkasse legen, wenn sie ein Tor geschossen haben. Nun drücken alle Mitglieder und Freunde der Lebenshilfe die Daumen für eine möglichst torreiche Begegnung. So ein 4:3 für die Lilien, das wär´s doch. Nur kein torloses Gekicke. Aber das liegt nicht in den Händen der Lebenshilfe.


Herbstfest zum 25. Mal bei Fam. Jäger

Traditionell am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, feiert die Lebenshilfe Heppenheim ihr Herbstfest bei Fam. Jäger, in Heppenheim bekannt als Straußwirtschaft "Feierabendwinzer" vornehmlich am Weinmarkt. 1995 traf man sich dort erstmals auf Einladung der Familie Jäger, die seit Jahren treues Mitglied der Lebenshilfe ist. Somit war - wie Friedel Frank in seiner Begrüßung feststellte - in diesem Jahr das 25. Herbstfest angesagt, das wieder guten Zuspruch fand und allseits genossen wurde. Eine Gruppe von 18 Menschen mit Behinderung und Betreuern vom Wohnheim der Behindertenhilfe Bergstraße in Auerbach machte die Aufwartung und war sichtlich angetan von der idyllischen und familiären Atmosphäre bei Jägers. Ähnlich äußerte sich der Behindertenbeauftragte der Stadt Heppenheim, Helmut Bechtel, der sich ebenfalls für eine Stippvisite Zeit nahm.

Nach Kaffee und Kuchen, einem unterhaltsamen Spiel an acht Stationen und dem ebenfalls obligatorischen Traubenschätzspiel gab es Belohnungen für die Spielteilnehmer und zuguterletzt noch Handfestes zum Abendessen: Zwiebelkuchen, Hausmacher Wurstbrot, Federweißer und natürlich auch andere Getränke.

Die stellvertretende Vorsitzende Kirsten Helfrich bedankte sich mit Präsenten bei den Helferinnen und ganz besonders bei den Gastgebern, der Familie Jäger, bei der inzwischen nach Paul und Christa Jäger die nächste Generation mit Matthias Jäger und seiner Familie das Zepter in der Straußwirtschaft übernommen und die Zusage gegeben hat, dass die Lebenshilfe auch gerne weiter dort ihr Herbstfeste feiern darf.


Besuch der Lebenshilfe im Hessischen Landtag und im Schloss Freudenberg

 

Versprochen – gehalten:

Lebenshilfe zu Gast im Hessischen Landtag  

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50jährigen Bestehen der Lebenshilfe Heppenheim im vergangenen Jahr sprach der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (CDU) in seinem Grußwort eine Einladung zum Besuch des Hessischen Landtags aus. Am 26. September wurde das Versprechen eingelöst und Bauer konnte 44 Mitglieder der Lebenshilfe in Wiesbaden begrüßen. Die Gäste aus Heppenheim konnten zu Beginn ihres Besuchs der Plenardebatte des Hessischen Landtags beiwohnen. An diesem Vormittag wurde das kommunale Entschuldungsprogramm Hessenkasse diskutiert. Nachdem die Besucherinnen und Besucher einen Eindruck vom parlamentarischen Betrieb bekommen hatte, nahm sich Alexander Bauer bei Kaffee und Kuchen noch Zeit für seine Gäste und es entwickelte sich ein lebhaftes und informatives Gespräch, in das sich auch die Menschen mit Behinderung mit zum Teil amüsanten Fragen einbrachten.

 „Der Besuch der Lebenshilfe hat mich besonders gefreut. Sie leistet seit einem halben Jahrhundert einen unschätzbaren Beitrag dabei, den Alltag der geistig behinderten Menschen und ihrer Angehörigen durch Betreuung und Beratung besser zu gestalten. Auch für sie machen wir im Hessischen Landtag Politik. Wie das funktioniert, konnte ich ihnen vor Ort erklären. Das Interesse war groß und der direkte Austausch eine gute Sache. Der Abstecher in den Landtag war für die Lebenshilfe auf ihrem Ausflug nach Wiesbaden, trotz schlechten Wetters, sicher ein Gewinn“, so Bauer in seiner Mitteilung.

Im Anschluss an den Besuch im Landtag steuerten die Lebenshilfe-Leute noch das Haus der Sinne im Schloss Freudenberg an, wo bei einer Führung in zwei Gruppen eindrucksvoll die menschliche Wahrnehmung mit den Sinnen beispielhaft vorgeführt und erklärt wurde. Alle waren begeistert und ließen auf der Heimfahrt nach Heppenheim erkennen, dass sie an diesem Tag viele neue Eindrücke gewinnen konnten.


Stimmungsvolle und heitere Laternenführung am 31.08.2019

 

Stimmungsvoll und heiter ging es zu bei der Laternenführung, die die Eheleute Schül der Lebenshilfe Heppenheim 2018 zum 50-jährigen Jubiläum schenkten und nun in die Tat umsetzten. 45 Teilnehmer - zum Teil mit mitgebrachten eigenen Laternen, die extra im Vorfeld dafür gebastelt worden waren - lauschten gespannt den in einfacher Sprache von Pia Keßler-Schül vorgetragenen Geschichten zu und brachten sich mit Geräuschen (z.B. Schnarchen und Bellen) ein, wozu ausdrücklich ermuntert wurde. So gestaltete sich die Führung recht heiter und bereitete allen Teilnehmern reichlich Spaß. Zum Schluss wurde noch gemeinsam "Ade zur guten Nacht" gesungen und dem Ehepaar Schül mit einer kleinen Anerkennung und kräftigem Applaus gedankt.


Lebenshilfe pflegt Gemeinschaft

Nach dem Treffen auf der Kerwe am So., 4.8., bestand am So., 18.8., für die Freunde der Lebenshilfe Heppenheim nächste Gelegenheit, Geselligkeit zu pflegen. In alter guter Verbindung zur Pfarrei St. Peter, die ja immer wieder der Lebenshilfe die Räumlichkeiten im Marienhaus für ihre Veranstaltungen zur Verfügung stellt, besuchte man das dortigen Pfarrfest. Wetterbedingt setzte sich die Lebenshilfe-Gruppe im großen Saal des Marienhauses zusammen, verköstigte Flammkuchen und trank - je nach Geschmack - ein Gläschen Sekt, Bier oder auch ein bescheidenes ein Mineralwasser.

Zugleich wurde auf die nächste Aktivität, die Laternenführung (in einfacher Sprache) mit dem Ehepaar Schül am Sa., 31.8.19, 21 h, hingewiesen. Treffpunkt: Rathaus / Marktplatz.


Im 2. Anlauf gelungenes Sommerfest am So., 21.7.2019

 

"Bei der Lebenshilfe geht es rund …" - getreu dem Motto vom Jubiläumsjahr 2018 ging es auch beim diesjährigen Sommerfest der Lebenshilfe HP am So., 21.7, zu. Nach der Schlechtwetter bedingten Absage beim ersten Termin am 16.6. suchte nun beim 2. Termin bei Sonnenschein und sommerlicher Temperatur so manche/r ein schattiges Plätzchen, das im "schönsten Biergarten in der F.-Ebert-Straße" bei Franks an diesem Sonntag dank guter Herrichtung mit Pavillons und Bierzeltgarnituren ausreichend geboten war.

In gewohntem Stil wurde zunächst an 8 Stationen, bei denen Geschicklichkeit, Cleverness und auch ein bisschen Glück gefragt waren, gespielt. Unter anderem konnte sich jede/r – egal ob mit oder ohne Behinderung - beim Torwandwerfen, beim Würfeln, beim Gedächtnisspiel o.ä. beweisen. Alle waren mit Ehrgeiz und Begeisterung dabei und wurden zu guter Letzt belohnt mit einem frischen Eis vom nostalgischen Wagen des "Coccola" aus der Altstadt, der wieder extra zur Lebenshilfe in die F.-Ebert-Straße kam.

Zwischenzeitlich wurden die Spielergebnisse ausgewertet und dann den Teilnehmern bekanntgegeben, die mit Beifall den Einsatz jedes Einzelnen honorierten. Am Abend gab es Gegrilltes, gut gekühlte Getränke und reichlich Gelegenheit, sich in vertrauter familiärer Lebenshilfe-Atmosphäre zu unterhalten, was der harte Kern auch bis in die Abendstunden gerne auskostete. Abschließendes Fazit: "es war einfach wieder schön!"

Als nächste Aktivitäten der Lebenshilfe HP stehen der gemeinsame Besuch der Kerwe am So., 4.8., 17 Uhr (im Bewirtungsbereich des HC VfL) und eine Laternenführung in einfacher Sprache am Sa., 31.8., 21 Uhr, mit Pia Keßler-Schül und ihrem Mann Norbert an.


Naturerkundung mit dem NABU am Mi., 5.6.

Ein kleines Fleckchen heile Welt

(Bericht von Astrid Wagner) erschienen am 07.06.2019 im StECHO HEPPENHEIM - Bild von Günther Hagemeister)

Die kleine Blindschleiche liegt zusammengerollt in einer Fahrspur auf dem Weg. Am Schwanz noch Reste von der Häutung. Sie sieht unversehrt aus. Ist noch Leben in ihr? Stellt sie sich nur tot? Günther Hagemeister, Vorsitzender des Heppenheimer Nabu, setzt das Tier behutsam auf die Seite. Dort, wo Menschen sind, haben es viele Tiere nicht leicht, erläutert der Naturschützer im Verlauf der anderthalbstündigen Exkursion, bei der er Teilnehmer der Heppenheimer Lebenshilfe ins Naturschutzgebiet Tongruben führt. Bei sengender Hitze geht vor bei an Getreidefeldern, die heute Kiebitzen und anderen Bodenbrütern oft keine Möglichkeit mehr lassen, dort ihre Jungen großzuziehen: „Das Getreide wächst zu dicht. Wenn da ein Nest am Boden liegt, kann der Vogel nicht mehr auffliegen.“ Bei schlechter Witterung wiederum ist es unten am Boden in einem so engen Getreidefeld nass und kalt, die Jungvögel erfrieren. „Sogar die Hasen laufen an den Feldrändern entlang und nicht mehr mitten durch“, hat Hagemeister beobachtet. Ein paar Schritte weiter hat jemand ganz offensichtlich seinen Biomüll entsorgt. „Der verrottet doch. Ist das so schlimm“, fragt einer. Oft werden mit der Fuhre Gartenabfälle exotische Pflanzenreste entsorgt, die dann dort Fuß fassen, wo sie eigentlich gar nicht zu Hause sind. Der japanische Knöterich beispielsweise, erläutert Hagemeister. Die Nachtigall singt, auch der Pirol ist zu hören, eine Goldammer fliegt vorbei. Es fällt auf, dass kein einziger Schmetterling zu sehen ist. „Es ist erschreckend, wie sehr die Zahl an Schmetterlingen und anderen Insekten zurückgegangen ist“, bestätigt der Naturschützer. Die Lebenshilfe geht immer gern auf Entdeckungstour mit Hagemeister, wie Vorsitzender Friedel Frank erzählt. Das fünfte Mal ist man schon miteinander unterwegs. Behinderte und Nichtbehinderte genießen diese Ausflüge sichtlich. Tobias und Oli gehen vorneweg. Die Hitze macht den beiden nichts aus, nur das immer höher werdende Gras stört Oli ein bisschen. Es geht vorbei an Pflanzen und Bäumen, von denen überraschend viele aus der Gruppe wissen wie sie heißen. Das ist heutzutage selten geworden, betont der „Expeditionsleiter“. Hier steht ein Bergahorn, dort Holunder, auch die Brennnessel sind wichtig, etwa als Futterpflanze für die Raupen von Tagpfauenauge und Kleinem Fuchs. Mithilfe des Schwarzdorns gewannen die Mönche einst ihre Tinte. Eine Tinte, die auch nach 1000 Jahren nicht verblichen ist. Hagemeister erzählt von den Heilkräften der Weide, dem Spitzwegerich, der ein gutes Hustenmittel ist. Ein paar Schritte weiter geht es am Rande der Tongruben vorbei zur Aussichtsplattform des Nabu an den Jägerteichen. Eine Blässralle schwimmt zu ihrem Gelege, auch Schwäne und eine Nilgans sind unterwegs, Graureiher und Storch. Sogar ein Nutria marschiert durchs Gras, schwimmt eine Runde. Das Froschkonzert ist beeindruckend. Das Fernglas wandert von Hand zu Hand. Ein kleines Fleckchen heile Welt. Der Durchgang durch das Naturschutzgebiet ist mittlerweile untersagt. Nicht nur, weil man Flora und Fauna stört, sondern auch, weil es gefährlich ist. Morsche Äste und Baumstämme drohen herabzufallen. Das Totholz wiederum ist ein Refugium für etliche Tierarten. Doch die aufgestellten Wildkameras dokumentieren wahrlich nicht nur Vierbeiner oder Vögel: Noch immer laufen viele durch das Gebiet.


Freizeit in Immenstaad - wie immer gelungen

"Die Lebenshilfe schaut sich um – am Bodensee und drumherum" – war das Motto der diesjährigen Lebenshilfe-Freizeit, die zum 7. Mal im Pallottinerhaus "Schloss Hersberg" in Immenstaad am Bodensee durchgeführt wurde. Insgesamt 30 Personen, Menschen mit Behinderung und Familienangehörige, nahmen teil und waren sich am Ende der 14 Tage einig, dass es einfach wieder schön miteinander war.

Bei „bescheidenem“, durchwachsenen Wetter, aber mit guter Stimmung in der Gemeinschaft und bester Versorgung und Atmosphäre im Haus ging die Zeit wie im Flug vorbei. Ausflüge führten zur verschneiten Schwägalp unterhalb des 2500 m hohen Säntis in die Schweiz, auf die Blumeninsel Mainau und nach Meersburg. Die herrliche Landschaft direkt vor der Haustür lud – auch bei bisweilen kühlem und windigem Wetter – zu Spaziergängen auf dem Apfelweg und in benachbarte Ortschaften ein. Bei einer Kutschfahrt mit dem Panorama-Mobil der ortsansässigen Familie Frank gab es interessante Erklärungen, Livemusik mit dem Horn und dem Akkordeon und einen guten Tropfen Wein - oder auch anderes - nebendrein.

Der Pallottinerpater Jakob lud an den Werktagen mit besinnlichen Geschichten und Gebeten zum Morgenlob ein. Walter Hesse animierte beim Frühsport zu Lockerungsübungen, die den Kreislauf der Teilnehmer in Schwung brachten und Monika Frank war einmal mehr die stets motivierende Anleiterin bei verschiedenen kreativen Einheiten, die während der Erholungsmaßnahme angeboten wurden. Große Anerkennung fanden dabei die von den Menschen mit Behinderung individuell gestalteten Muttertags Geschenke, bemalte CD‘s und mit Naturmaterialen selbstgestaltete Eulenbilder auf Keilrahmen.

Beim abendlichen Tagesrückblick mit den Teilnehmern mit Behinderung wurde auch immer stückweise die Geschichte vom Walprofessor auf dem Kap der Wale und vom Pumuckel vorgelesen. Danach wurde gefragt, was die Teilnehmer mit Begriffen wie Wasser, Luft, Natur u.ä., die zunächst geheim waren und täglich neu ausgesucht wurden, verbinden. Es war erstaunlich, was dabei alles heraus kam. Im Anschluss wurden die mitgefahrenen Betreuer und Angehörigen aufgefordert, dem Paroli zu bieten. So entwickelte sich täglich ein neuer unterhaltsamer Wettstreit, auf den sich alle schon tagsüber freuten.

In einem kleinen Dankgottesdienst am Ende der Freizeit wurden die geschaffenen Kunstwerke vor dem Altar aufgebaut und noch einmal vor Augen geführt. Zum Gelingen der Freizeit trug zum wiederholten Mal die hervorragende Versorgung mit abwechslungsreicher Verpflegung durch das Pallottinerhaus bei und natürlich auch die Leitung durch Monika und Friedel Frank, denen die Freizeitteilnehmer herzlich und aufrichtig Dank sagten.


Bienenvorführung bei Bauer's in Kirschhausen

Am Sa., 27.4.19, traf sich die Heppenheimer Lebenshilfegemeinschaft mit über 30 Personen zur Bienenvorführung bei Fam. Bauer in Kirschhausen, Brannackerweg 7. Leider war das Wetter so schlecht, dass eine Öffnung der Bienenkästen nicht möglich war. Paul Bauer erklärte aber als leidenschaftlicher Imker mit Anschauungsmaterial auch so sein vielfältiges Tun und sagte zu, ein anderes Mal - dann bei hoffentlich besserem Wetter - seine Bienenvölker den interessierten Lebenshilfe-Leuten zeigen zu wollen. Zur Entschädigung wurde frisches Weißbrot mit leckerem Honig  zum Verköstigen geboten und zusätzlich gab es noch Kaffee und Kuchen. Dafür bedankte sich der Vorsitzende Friedel Frank bei Fam. Bauer mit einem Weinpräsent und einem Blumengruß.


Mitgliederversammlung 2019

Herausforderung für Heppenheimer Lebenshilfe

Gemeinnütziger Verein will sich an Wohnheim-Projekt an der Hirschhorner Straße beteiligen. Pressemitteilung vom 23.03.19 im StECHO

HEPPENHEIM - (jn). Seit Oktober 1968 engagiert sich die Heppenheimer Ortsvereinigung der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen. Ganz groß gefeiert wurde 2018 der 50. Geburtstag des gemeinnützigen Vereins: „Ein sehr gelungenes Jubiläum“, zog Vorsitzender Friedel Frank Bilanz zur Mitgliederversammlung im „Stadtgraben“. „Mit dieser Darstellung in der Öffentlichkeit haben wir neue Mitglieder gewonnen und Zuwendungen erhalten. Unser Ansehen in der Bevölkerung ist somit durchaus gewachsen.“ Eine Foto-Präsentation rief den Mitgliedern nicht nur die Feierlichkeiten, sondern auch alle weiteren Veranstaltungen in Erinnerung. Mit der Erholungsfreizeit im Bayerischen Wald, Naturerkundungen, Treffs zum Wandern, Spielen oder Basteln ist das ganze Jahr über Abwechslung geboten. Das soll auch in Zukunft so bleiben mit einem Vorstand, der harmonisch zusammenarbeitet, sowie Mitgliedern, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Als zweiter Vorsitzender Franz Schäfer und Schriftführerin Marhilt Sämmler Ende 2018 aus persönlichen Gründen ihren Rückzug bekannt gegeben hatten, hatten sich recht schnell Kandidaten bereit erklärt, die auch einstimmig gewählt wurden. Kirsten Helfrich, zuvor Beisitzerin, wird stellvertretende Vorsitzende, Brigitte Lehner-Mulzer übernimmt das Protokoll. Den vakanten Platz im erweiterten Vorstandsgremium besetzt nun Tania Seib. Der Vorsitzende selbst wird, wie bereits angekündigt, sein Amt nur noch eine letzte Legislaturperiode lang ausüben – bis spätestens 2021 sollte sich ein Nachfolger gefunden haben.

Spannend wird es aber schon in den nächsten Monaten für die gut aufgestellte und, wie Rechner Reinhard Metz bestätigte, finanziell gesunde Ortsvereinigung. Im Veranstaltungskalender steht zum Beispiel eine Bienenvorführung bei Mitglied Paul Bauer in Kirschhausen, geplant sind eine Laternenführung in einfacher Sprache mit Pia Keßler-Schül und eine behindertengerechte Stadtführung mit Karlheinz Mulzer. Und am 26. September fährt die Lebenshilfe nach Wiesbaden, besucht das Abgeordnetenhaus und im Schloss Freudenberg das „Haus der Sinne“.

Zudem steht mit dem Wohnprojekt der Behindertenhilfe Bergstraße (bhb) in der Hirschhorner Straße, auf dem Gelände der früheren Gärtnerei der Vitos-Klinik, eine nächste Herausforderung ins Haus. Die Lebenshilfe ist willens, sich bei der Erstellung und beim Betreiben des Wohnheims finanziell zu beteiligen, um die Einrichtung auch für Vereinsaktivitäten nutzen zu können. Doch es gibt ein Problem auf dem Grundstück, das Mehrkosten und weitere Verzögerungen nach sich ziehen wird. Es wurden Abwasserleitungen entdeckt, die nicht im Baulastverzeichnis kenntlich gemacht worden waren. Wie damit zu verfahren ist, muss noch geklärt werden. Aktuell sieht es so aus, wie Friedel Frank laut Auskunft von bhb-Geschäftsführer Christian Dreiss erläuterte, dass die Behindertenhilfe die Raumplanung an den Landeswohlfahrtsverband übergeben hat. Sobald die Freigabe für das Konzept mit 24 Wohnplätzen sowie zwölf Plätzen für Tagesgestaltung erfolgt ist, kann mit der Auswahl der Architekten begonnen werden. Noch nicht abgeschlossen ist auch das Bebauungsplanverfahren.


Lebenshilfe beim Fastnachtsumzug 2019 in Heppenheim

 

 

Wie schon in den letzten Jahren war die Lebenshilfe Heppenheim auch in diesem Jahr wieder bei Fastnachtsumzug mit einem Wagen, den das Zugkomitee für uns gestaltet hatte, dabei. Anschließend saßen die Umzugsteilnehmer bei Kaffee und Kräppel im Hause Frank, F.-Ebert-Str., in froher Runde zusammen und ließen den Sonntag gemütlich ausklingen.


Lebenshilfe-Fastnacht 2019

 

„Die Lebenshilfe hot Humor - un des schon iwer 50 Johr“.

Nach diesem Motto feierte die Lebenshilfe OV Heppenheim – mit gleichzeitiger Vorstellung ihres Prinzenpaares Anette I. und Johannes I. – auch in diesem Jahr ihre traditionelle Fastnacht im Marienhaus.

Fast 100 Gäste folgten der närrischen Einladung und hatten Spaß am kurzweiligen Programm, das wie immer auf Beiträge aus der Kolping-Fastnacht zurückgreifen konnte. Dass man das Leben auch mit Beeinträchtigungen lebensbejahend und mit Freude angehen kann, wurde wieder einmal unter Beweis gestellt. Der Hofmusiker der Lebenshilfe, Soundman Dirk Gugenberger, und der Vorsitzende Friedel Frank sorgten durch schwungvolle Musik und Überleitungen, dass beim gut dreistündigen Programm die Stimmung hoch gehalten wurde.

Wie in den letzten Jahren wurde kräftig geschunkelt, gesungen, getanzt und mit Polonaisen durch den Saal gezogen. Zudem gab es Tanzdarbietungen, ein Zwiegespräch und Gruppenbeiträge, die zu guter Stimmung beitrugen und auch für das leibliche Wohl war sowohl mit Kaffee und Kräppeln am Nachmittag wie auch mit „Weck un Worscht“ am Abend gesorgt.

Die Schirmherrin „Christine die Stadtpiratin“ und das Zugkomitee machten ihre Aufwartung und zugleich die Zusage, dass der Lebenshilfe wieder ein Wagen zur Teilnahme am Fastnachtsumzug zur Verfügung gestellt wird, was mit dankbarem Applaus honoriert wurde.

Die Balletts der Kolping-Jugend mit Carolin Flath, Merle Meinberg, Anne und Clara Riedl, Ronja Schöllig, Julia Hauswald, Hanna und Rebekka Adler verkörperten die Barbie-Girls, Michael Jackson und ABBA. Für die Einstudierung hatten Jessica Meinberg, Celine Böhm und Anna Sawa gesorgt, die selbst auch aktiv mittanzten.

Monika und Friedel Frank traten als „Zwei Herzen“ auf, die von Herzen kommend und zu Herzen gehend nachdenkliche und heitere Passagen vortrugen und mit wiederkehrendem „Du, du liegst mir am Herzen …“ zum Mitsingen animierten.

Das Pfarrteam von St. Peter mit Pfarrer Thomas Meurer, Kaplan Simon Krost und den Diakonen Peter Jakob und Maximilian Eichler präsentierte sich als „Heppenheimer Hofsänger“ auf der Suche nach dem ultimativen Fastnachtshit für das Jahr 2019.

Die Gruppe der „Zammegstoppelte“ – mit Birgit Weis, Christian und Celine Böhm, Tania Seib, Winfried Michel, Jonas Gugenberger, Renate Hero und Monika und Friedel Frank – trafen sich zur Singstunde ihres schon etwas in die Jahre gekommenen Chores, mit dem der Dirigent Isa Serdani so seine Probleme hatte. Lustige Wortwechsel und schwungvoll gesungene Lieder, in die das Publikum mit einbezogen wurde, sorgten für Heiterkeit.

Alle Mitwirkenden und die Helfer in der Küche (Ulrike Schürmann, Renate Hero und Norbert Mitsch) wurden mit dem wieder von Monika Frank handgefertigten Lebenshilfe-Orden belohnt, der – Zitat von der scheidenden Frau Zugmarschall Barbara Schaab – seit Jahren als etwas Besonderes geschätzt und ihr in Zukunft fehlen wird.

 

Lebenshilfe
für Menschen
mit geistiger Behinderung e.V.
Ortsvereinigung Heppenheim

Friedrich-Ebert-Str. 16
64646 Heppenheim

Tel.: 06252 788310

www.lebenshilfe-heppenheim.de
kontakt@lebenshilfe-heppenheim.de

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