Einladung zum Kräppelkaffee am So., 16.2.

Mit einem Vers – wie jedes Jahr –

weil Fastnacht ist, das ist doch klar,

lädt der LEBENSHILFE-Vorstand ein

zum Feiern und zum Fröhlich-Sein.

Am Sonntag, 16. Februar,

im Marienhaus – wie’s immer war –

wird geschunkelt und gelacht,

solange bis die Schwarte kracht.

Um ½ drei – da geht es los.

Die Stimmung wird bestimmt famos,

kommt jede/r mit ‘nem Hütchen auf.

Dann nimmt der „Wahnsinn“ seinen Lauf.

Natürlich gibt’s auch was zum Essen.

Das Trinken wird schon nicht vergessen.

und der „Guggi“ – unser bestes Stück –

lässt es krachen mit Musik.

Auch Ballett und Büttenreden

dürften mächtig Schwung uns geben,

der keinen auf dem Stuhl hält fest

und die Puppen tanzen lässt.

Das wollen wir beweisen prompt,

wenn dann noch der Schirmherr kommt

und wir kräftig applaudieren

und lustig durch den Saal marschieren.

Seid all‘ gegrüßt und kommt in Scharen,

wie wir’s gemacht in all den Jahren,

und merkt Euch den Termin genau.

Bis dann „Adschee“, macht’s gut, H E L A U !

Euer Obernarr „F.F.“


Schub für bhb-Wohnprojekt in Heppenheim

Der Bebauungsplan für das Wohnprojekt der Behindertenhilfe Bergstraße an der Hirschhorner Straße ist jetzt rechtswirksam.

Verfasser Christopher Frank, Bergsträßer Echo vom 17.01.2020 HEPPENHEIM -

Die Behindertenhilfe Bergstraße (bhb) bietet nach eigenen Angaben „vielfältige Wohn-, Arbeits- und Betreuungsangebote“ im Kreis Bergstraße an. Denn die Prämisse des Unternehmens lautet: „Jeder Mensch sollte möglichst dort leben und arbeiten, wo er möchte.“ Allerdings sind die Angebote vorrangig noch auf die Standorte Fürth, Bensheim und Lorsch beschränkt. Noch. Denn in absehbarer Zeit sollen die Planungen für ein Wohnprojekt in Heppenheim maßgeblich vorangetrieben werden. Erklärtes Ziel ist es seit nunmehr zwei Jahren, auf dem Gelände der früheren Gärtnerei der Vitos-Klinik an der Hirschhorner Straße ein neues Wohnprojekt zu starten. Explizit geplant ist ein „maximal zweigeschossiges Wohnheim für Menschen mit Behinderung“. Dass dieses Projekt nun tatsächlich Fahrt aufnehmen kann, hat die Behindertenhilfe in erster Linie der positiven Entscheidung der Heppenheimer Stadtverordnetenversammlung zu verdanken. In der letzten Sitzung vor der Winterpause hatten die Parlamentarier der zweiten Änderung des Bebauungsplanes „Östlich Hirschhorner Straße“ zugestimmt, mit der amtlichen Bekanntmachung im Anzeigenteil dieser Zeitung wurde dieser Schritt vor wenigen Tagen dann auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

„Damit ist der Bebauungsplan jetzt rechtswirksam“, teilt die Geschäftsführung auf Anfrage dieser Zeitung mit. Somit scheinen auch die Probleme gelöst, die das Bauvorhaben zuletzt ausgebremst haben. Zur Erinnerung: Auf dem Grundstück waren Abwasserleitungen entdeckt worden, die nicht im Baulastverzeichnis kenntlich gemacht worden waren. Der ursprünglich für das zweite Quartal dieses Jahres geplante Baubeginn dürfte deshalb kaum mehr realisierbar sein – wenngleich auf dem Grundstück bereits ein erster Bagger steht und der Abriss des einstigen Funktionsgebäudes der Gärtnerei auf einem „Bauschild“ angekündigt wird. Zunächst müssten erst einmal die weiteren Formalitäten geregelt werden, betont bhb-Geschäftsführer Christian Dreiss: „Die Stadt bereitet jetzt zusammen mit dem Planungsbüro die digitale Planfassung und den Verfahrensabschluss vor. Danach kann die bhb in die Architektenauswahl gehen.“ Zugleich teilt die Geschäftsführung mit, an den ursprünglichen Plänen mit 24 Plätzen sowie zwölf weiteren Plätzen für die Tagesgestaltung festhalten zu wollen.

Fast schon klar, dass die jüngste Entwicklung bei den Betroffenen in der Kreisstadt gut ankommt. „Die Lebenshilfe Heppenheim hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass das Bauvorhaben der Behindertenhilfe nach einiger Vorlaufzeit nun der Verwirklichung nahekommt“, heißt es vonseiten der Ortsvereinigung der Lebenshilfe. Der Verein habe die bhb schon seit Jahren ermuntert, bei neuen Bauvorhaben auch einmal an Heppenheim als Standort zu denken und die Stadtverwaltung gebeten, nach einem geeigneten Gelände Ausschau zu halten. „Schließlich gibt es auch in Heppenheim mehrere Familien mit behinderten Angehörigen, die sich Gedanken machen müssen, wo ihre Schützlinge einmal bei Bedarf heimatnah untergebracht werden können“, teilt der Lebenshilfe-Vorstand mit. Weiter heißt es: „Lebenshilfe und Behindertenhilfe arbeiten auf Kreisebene seit Jahren im Interesse der gemeinsamen Klientel zusammen.“ Aus diesem Grund habe die Ortsvereinigung der Lebenshilfe der Behindertenhilfe schon im Vorfeld angeboten, eine Wohneinrichtung in Heppenheim durch gemeinsame Aktivitäten mit begleiten und unterstützen zu wollen.

Reichlich Unterstützung erhält die Behindertenhilfe bei ihrem Vorhaben auch von der Heppenheimer Stadtverwaltung. So setzte sich die Stadt schon zu Planungsbeginn ausdrücklich für eine Änderung des ursprünglichen Bebauungsplans ein. Dieser hatte für das betroffene Grundstück ein „Sondergebiet für eine Kindertagesstätte und eine Verkehrsfläche“ vorgesehen – was per Parlamentsbeschluss geändert werden musste. Die Änderung sei unter Berücksichtigung des bestehenden Bedarfs städtebaulich erforderlich, heißt es in der städtischen Begründung des Änderungsantrags. „Zudem ist der geplante Standort innerhalb eines bestehenden Wohngebietes für das Vorhaben gut geeignet.“ Die ursprünglich auf der Fläche vorgesehene Kindertagesstätte soll stattdessen auf der südlich an den Geltungsbereich angrenzenden Fläche errichtet werden – bestenfalls noch in diesem Jahr. Hierfür sind über drei Millionen Euro im kommunalen Haushalt eingeplant.

BEHINDERTENHILFE BERGSTRAßE

1971 war es eine Elterninitiative, die sich Gedanken darüber machte, wie Möglichkeiten geschaffen werden können, um die Beschäftigung ihrer behinderten Kinder zu gewährleisten – und somit den Verein Behindertenhilfe Bergstraße ins Leben rief. Bis heute ist der Verein alleiniger Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH. Der Verein nahm seine Arbeit zunächst mit 18 Menschen mit Behinderung in der ehemaligen Taschentuchfabrik in Bensheim auf. Seitdem hat sich das Arbeitsangebot kontinuierlich erweitert. Heute arbeiten rund 550 Menschen mit Behinderung in den Werkstätten in Bensheim, Lorsch und Fürth. Als weiteres Angebot der Behindertenhilfe Bergstraße wurde 1978 die erste Wohnstätte mit zwölf Plätzen in Bensheim bezogen. Seit dieser Zeit wurden die Wohnformen weiterentwickelt und dem Bedarf der Bewohner angepasst. Den Bewohnern sollen Wohnformen geboten werden, welche die Entfaltung ihrer Individualität ermöglichen und die ein möglichst selbstbestimmtes Leben fördern. (fran)


Winterwanderung am So., 12.01., nach Erbach

Vergnügt wie gewohnt, trotz frostiger Temperatur, machten sich einige Wanderfreudige der Heppenheimer Lebenshilfe auf den Weg nach Erbach zum Gasthof Jäger, wo - wie in den vergangenen Jahren schon - Gelegenheit zur Einkehr, zum Kegeln und zum ungezwungenen Plaudern bestand. Einige andere kamen mit dem Pkw nach und schlossen sich der Gemeinschaft an und alle erfreuten sich an der gepflegten Geselligkeit.

 

Lebenshilfe
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