Nikolausfeier als Abschluss des Jubiläumsjahres

 

„Schön war’s wieder bei euch“ war der einhellige Tenor beim Verabschieden der über 80 Besucher der diesjährigen Lebenshilfe-Nikolausfeier, die den Abschluss des ereignisreichen Jubiläumsjahrs bildete. Das gelungene 50-jährige Jubiläum wurde vielfach angesprochen, sowohl vom Vorsitzenden Friedel Frank, als auch von Hanne Vettel als Sprecherin des Harmoniechores, vom Behindertenbeauftragten der Stadt Heppenheim, Helmut Bechtel, und von Pfarrer Thomas Meurer, der es sich nicht nehmen ließ, auch in diesem Jahr den Menschen mit Behinderung und ihren Familien mit ein paar Gedanken zur Weihnachtszeit Zuspruch zu geben. Er griff das Motto der Pfarrei St. Peter in der Adventszeit „Fürchtet Euch nicht“ auf und gab dies ermunternd an die betroffenen Familien für ihren nicht immer leichten Alltag weiter. Auch sonst war am Sonntag wieder reichhaltig für Programm bei der Lebenshilfe gesorgt. Johannes Wemmer und Ursel Lutz am Klavier und die Geschwister Rosemarie und Christine Alter mit Flötenspiel vermittelten weihnachtliche Stimmung. Luisa Metz brachte die Geschichte „Ich habe das Christkind gesehen“ ein, die sowohl zum Nachdenken als auch zum Schmunzeln animierte. Damit neben der Seele auch der Leib nicht zu kurz kam, gab es ebenfalls in gewohnter Weise leckeren selbstgebackenen Kuchen und duftenden Kaffee, den Renate Hero, Ulrike Schürmann, Elke Mitsch und Monika Frank als fleißige Küchenwichtel servierten. Höhepunkt für die erwartungsfrohen behinderten Freunde ist jedoch jedes Jahr das Erscheinen des leibhaftigen Nikolaus, in Gestalt von Matthias Adler, der jedem Behinderten ein paar anerkennende Worte und natürlich auch ein Geschenk mit auf den Weg gab. Er hatte wieder gute Informanten, die ihn über die jüngste Entwicklung und auch so manche Interessen und Eigenheiten der behinderten Freunde in Kenntnis gesetzt hatten. So kam es zu einem kurzweiligem Austausch zwischen dem heiligen Mann und den jeweils Aufgerufenen, über den sich die Besucher lächelnd amüsieren konnten. Stimmungsvoller Abschluss bildete wie eh und je der gemeinsame Auftritt vom Posaunenchor unter der Leitung von Philipp Weis und vom Chor der Harmonie, dirigiert von Vizedirigentin Petra Horschler, ergänzt durch Gedichte, die der Lebenshilfe-Vorsitzende vortrug. Mit gemeinsamen Gesang und guten Wünschen für die verbleibende Weihnachtszeit und für das neue Jahr wurde die Feier beendet, die – siehe oben – wieder einfach schön war.


 

Musikgenuss zum Schluss

Quelle: Starkenburger ECHO vom 22.11.2018 (Text von Astrid Wagner)

Mit einem Konzert von Stadtkapelle und Harmonie-Chören enden die Veranstaltungen zum fünfzigjährigen Bestehen der Heppenheimer Lebenshilfe. 

HEPPENHEIM - „Uns an schöner Musik zu erfreuen, ist eine Befähigung, die wir alle gemeinsam haben.“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Thomas Meurer die zahlreichen Besucher in Sankt Peter, die zu einem besonderen Konzertgenuss gekommen waren: Die Heppenheimer Lebenshilfe hatte zum Benefizkonzert mit der Stadtkapelle und den Chören der Harmonie eingeladen – das mitreißende Finale einer Reihe von Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen.

Feierlich ging es los mit der Stadtkapelle unter der Leitung von Wilco Grootenboer, die als Eröffnung die „Festmusik“ spielte. Der gesamte Dom der Bergstraße war erfüllt mit Musik. „Kraft, Freude und viele positive Erlebnisse“, wünschte Melanie Schmitt von der Stadtkapelle der Lebenshilfe, bevor sie den nächsten Titel anmoderierte: „Twins“. ein Stück von Jan Hadermann, das musikalisch die verschiedenen Charaktereigenschaften von Menschen, die im gleichen Augenblick geboren sind, interpretiert. „Colours of the Wind“, die Titelmusik des Disney-Filmhits „Pocahontas“ folgte – mit tollem Livegesang von Sabrina Keller und darauf „La vita è bella“ aus dem Film „Das Leben ist schön“, der so eindringlich vom Überleben des jüdischen Kindes Giosuè erzählt. Tosender Beifall belohnte die Musiker.

Der gemischte Chor der Harmonie begeisterte mit dem „Jubilate“, „Fröhlich klingen unsere Lieder“, „Dona pacem“, „Amazing Grace“ und „Herr, deine Güte“. Die Stimmen der Sängerinnen und Sänger sorgten für einen ganz anderen, ebenfalls sehr zu Herzen gehenden Klang im Gotteshaus. Weiter ging es mit dem nächsten Höhepunkt: Die „New Harmonists“ intonierten Enyas „Only Time“ – ein emotionaler Song, den bis heute viele mit dem Anschlag auf das World Trade Center verbinden. Es folgten „Gabrielas Song“, „Fields of Gold“, „Hebe deine Augen auf“ und „I’ll Follow You“, der Hit aus „Sister Act“.

Begeistert lauschte das Publikum, sparte nicht mit Applaus und genoss auch den zweiten Auftritt der Stadtkapelle mit der „Annen Polka“, dem „Concerto D’Aranjuez“, dem Stück „Yellow Mountains“ und anderen wundervoll intonierten Arrangements.

Beide Harmonie-Chöre sangen gemeinsam unter der Leitung von Tobias Freidhof das „Allelujah for Our Time“ und „Hymnus“. Am Ende dann der gemeinsame Höhepunkt von allen Sängern und Musikern: Die „Ode to Joy – An die Freude“ sorgte einmal mehr für eine ganz besondere Stimmung im Dom der Bergstraße, der sich keiner der Zuhörer entziehen konnte.

Friedel Frank, Vorsitzender der Lebenshilfe, dankte den Mitwirkenden und unterstrich die freundschaftliche Verbindung des Vereins zum Gesangverein Harmonie und der Stadtkapelle. Franz Hinkel war nicht nur Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe, sondern auch maßgeblich an der Gründung der Stadtkapelle beteiligt. Der frühere stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe, Manfred Schneider, war in gleicher Funktion bei der Harmonie engagiert. Eine Verbindung, die bis heute besteht.


Jubiläumsfeier 50 Jahre Lebenshilfe Heppenheim

 

(Quelle: Starkenburger Echo vom 22.10.2018; Text: Astrid Wagner, Bild 1: Dagmar Jährling)

Starker Einsatz für die Lebenshilfe: von links Friedel Frank (25 Jahre Vorsitzender), Monika Frank, Reinhard Metz (44 Jahre Rechner), Kirsten Helfrich und der stellvertretende Vorsitzende Franz Schäfer.

Fröhliches und Trauriges zur Festveranstaltung im Gossini. Der Verein werde mehr gebraucht denn je, sagt Pfarrer Thomas Meurer.

HEPPENHEIM   "Ich bin so froh, dass ich lebe!" Die Worte eines kleinen Mädchens mit Down-Syndrom lassen Pfarrer Thomas Meurer seit vielen Jahren nicht mehr los. 99 Prozent aller Menschen mit Trisomie 21 seien laut einer Studie glücklich. Demgegenüber steht die Pränataldiagnostik - ein Pieks und die werdende Mutter weiß schon früh in der Schwangerschaft, ob ihr Kind gesund ist oder nicht. Rund 90 Prozent aller Mütter, die erfahren, dass sie ein Kind mit Down-Syndrom erwarten, brechen die Schwangerschaft ab, weist die Statistik aus.

Es waren nachdenkliche Worte neben sehr viel Lob, die der katholische Pfarrer im Rahmen seiner Festansprache beim Festakt zum 50-jährigen Jubiläum der Heppenheimer Lebenshilfe im "Gossini" anschlug. Als 1968 acht Familien den Verein gründeten, ging es vordergründig um das Durchsetzen von Forderungen, darum, die Öffentlichkeit zu bewegen, Menschen mit geistiger Behinderung wahrzunehmen und ihre Existenz nicht mehr zu verdrängen. Viele seien durch das Engagement der Lebenshilfe dazu ermutigt worden, ihre Kinder nicht mehr zu verstecken. Die einstigen "Sorgenkinder" sollten ein so selbstständiges und selbstbestimmtes Leben wie möglich führen, das hatte sich die Lebenshilfe auf die Fahnen geschrieben. Viel Positives ist passiert seit damals und die Heppenheimer Lebenshilfe hat bei dieser Entwicklung mitgewirkt. "Aber ist nun wirklich alles gut?" fragte der Pfarrer. Er findet: "Es braucht sie (die Lebenshilfe) mehr denn je."

Warnung vor der Pränataldiagnostik

Angesichts der genannten Statistik werde deutlich, dass behinderte Menschen eben noch nicht in allen Lebensbereichen willkommen seien. Sei man mit der Weiterentwicklung der Pränataldiagnostik nicht auf dem Weg in die Selektion? Oft würden die Eltern mit der Diagnose alleingelassen, hätten nicht das Gefühl, da freut sich jemand auf das Kind. "Man kann nicht für andere definieren, was glücklich sein bedeutet", so Meurer. Wer Ja sage zu einem behinderten Kind, vor denen habe er großen Respekt. Die Lebenshilfe vermittele genau das, was nötig sei: Behinderte und ihre Familie erfahren hier, dass sich andere freuen, dass es sie gibt.

Vorsitzender Friedel Frank hob das Motto der Lebenshilfe hervor: "Es ist normal verschieden zu sein." Auch Menschen mit Behinderung hätten Talente und Fähigkeiten, seien lebens- und liebenswert. Das wolle man ins Bewusstsein der Gesellschaft bringen. Behinderte und Nichtbehinderte hatten zu Beginn des Abends den 160 Gästen, darunter Bundes- und Landtagsabgeordnete, einen herzlichen Empfang bereitet: Der Lebenshilfe-Chor aus behinderten und nicht behinderten Menschen sang ein Geburtstagsständchen, das nicht schöner und fröhlicher hätte sein können. Der gemischte Chor der Harmonie erfreute im Anschluss mit einigen feinen Liedbeiträgen, unter anderem mit "Wir schenken euch ein Lied" - von Anfang an ist die Harmonie Mitglied bei der Lebenshilfe und die Chöre sind stets willkommene Gäste. "Weiter so, liebe Leute der Lebenshilfe", ermutigte Chor-Sprecherin Hanne Vettel den Verein. Landrat Christian Engelhardt unterstrich, wie unglaublich wertvoll jeder einzelne Mensch mit seinem Stärken und Schwächen und in seiner Verschiedenartigkeit sei. Bürgermeister Rainer Burelbach stellte fest, sich nach einem anstrengenden Tag bei der Lebenshilfe sofort wohlgefühlt zu haben. Mitreißend war eine Tanzdarbietung von behinderten Menschen aus Heppenheim und Bensheim, angeleitet von Tanzlehrer Sascha Stoll. Ob Disco-Fox, Rumba oder Merengue - Musik liegt den Protagonisten im Blut, das kam rüber und machte Spaß. Begeisternd auch die Darbietung von Anna, Saskia und Celine von den Heppenheimer Stadtakrobaten. Bei der dreißigminütigen Diaschau mit Blick zurück in die Vereinshistorie kamen viele Erinnerungen wieder zurück. Man lachte gemeinsam, war aber auch zusammen traurig, wenn man sich an mittlerweile verstorbene Mitglieder erinnerte.

AUSZEICHNUNG:

In 50 Jahren Lebenshilfe gab es bislang nur zwei Vorsitzende. Auf den verstorbenen Gründer Franz Hinkel folgte Friedel Frank, der nunmehr auf 25 Jahre als Vorsitzender zurückblickt. Reinhard Metz ist seit mittlerweile 44 Jahren Rechner der Heppenheimer Lebenshilfe. Für Frank und Metz gab es daher die silberne Ehrennadel des Landesverbandes der Lebenshilfe für herausragende Verdienste für die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung. Auch Monika Frank sowie die Gründungsmitglieder Gerlinde Strubel und Margret Hamel wurden geehrt. (rid)


Lebenshilfe Heppenheim feiert ihr 50-jähriges Jubiläum

(Quelle: Starkenburger ECHO vom 18.10.2018 - Text von Astrid Wagner, Foto von Sascha Lotz)

Seit 50 Jahren kümmert sich die Lebenshilfe in Heppenheim um Menschen mit Behinderung. Der Verein ist untrennbar verbunden mit dem Namen Friedel und Moni Frank. Friedel und Monika Frank sind unbestritten das Herz der Heppenheimer Lebenshilfe. Friedel und Monika Frank sind unbestritten das Herz der Heppenheimer Lebenshilfe. Foto: Sascha Lotz HEPPENHEIM - Als im Jahr 1968 die Heppenheimer Lebenshilfe gegründet wurde, da war es um die Situation behinderter Menschen schlecht bestellt in Deutschland. Zwar bestand Schulpflicht auch für behinderte Kinder, aber es gab so gut wie keine Einrichtungen für sie. Es kam vor, dass die Mädchen und Jungen in der Ecke einer Regelklasse saßen, ohne jede Förderung. Heppenheimer Familien schlossen sich in ihrer Not zusammen, um ihre Kinder nach Weinheim in eine Schule zu fahren – die Verantwortlichen des Kreises kümmerte das nicht weiter. „So kann das nicht weitergehen“, beschlossen seinerzeit Franz Hinkel und seine Mitstreiter und gründeten den Heppenheimer Ortsverein der Lebenshilfe. Gemeinsam forderte man von da an die Rechte der Behinderten ein. Wenn am Wochenende der rührige Verein sein 50-jähriges Jubiläum feiert, kann man feststellen, dass sich einiges getan hat seit damals. Und das ist mit ein Verdienst der Lebenshilfe. Vieles ist selbstverständlich geworden heute. Es gibt Schulen und Werkstätten für Behinderte, finanzielle Unterstützung vom Staat. Auch in der Gesellschaft hat sich die Einstellung zu behinderten Menschen gewandelt, hin zu mehr Akzeptanz. Einen Wandel vollzogen hat damit auch die Heppenheimer Lebenshilfe. Heute versteht sie sich in erster Linie als ein Verein, der Behinderten und ihren Familien Freizeitmöglichkeiten, aber auch Beratungsangebote bieten möchte. So fährt man beispielsweise seit 45 Jahren jedes Jahr gemeinsam in eine selbst organisierte zweiwöchige Freizeit, in der gebastelt, gebetet und viel unternommen wird. Es ist eine große Familie. 150 GÄSTE Am Samstag feiert die Lebenshilfe mit 150 geladenen Gästen – darunter natürlich die 34 behinderten Mitglieder samt Familien – im Gossini. Die Bevölkerung ist am Sonntag, 21. Oktober, um 10 Uhr zum Festgottesdienst in St. Peter eingeladen, den die Lebenshilfe mitgestaltet hat. Am 18. November findet im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten ein Benefizkonzert der Stadtkapelle und der Harmonie ebenfalls im Dom statt. (rid) Die Lebenshilfe Heppenheim ist heute untrennbar verbunden mit dem Namen Friedel Frank, der dem Verein seit 25 Jahren vorsteht. 1952 in Heppenheim geboren, studierte er an der FH in Darmstadt Sozialarbeit und war bis zu seiner Pensionierung hauptberuflich als Bewährungshelfer in Bensheim tätig. Er löste den langjährigen Vorsitzenden Franz Hinkel am 1. Oktober 1993 an der Spitze der Ortsvereinigung ab. Friedel Frank ist mit Ehefrau Monika „Moni“ seit 1975 verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und vierfacher Großvater. Frank ist keiner, der im Vordergrund stehen möchte, aber er und seine Frau Monika sind unbestritten das Herz des Vereins. Hier laufen alle Fäden zusammen. „Es ist normal, verschieden zu sein“, ist das Motto der Lebenshilfe. Auch wenn es nicht immer einfach ist, bereichernd ist die Arbeit und das Zusammenleben mit den behinderten Menschen auf jeden Fall. Das finden auch die Franks. Moni Frank ist, auch wenn sie kein eigenes Amt innehat, gewissermaßen in Personalunion mit ihrem Mann auch Vorsitzende, so sehr engagiert sie sich. Man bekomme so unglaublich viel Herzlichkeit und Wärme zurück, unterstreichen die beiden immer wieder. Doch nach dieser Amtszeit, so signalisiert Friedel Frank unmissverständlich, muss ein neuer Vorsitzender her. Dann möchte er kürzertreten. Zum Stichwort Inklusion zeigt sich Friedel Frank hin- und hergerissen. Einerseits findet er es gut, dass Behinderten die Möglichkeit eröffnet wird, am Regelunterricht teilzunehmen. Doch sieht er das nicht für jedes Kind als die bestmögliche Lösung an. „Werden manche Kinder nicht besser in einer Förderschule gefördert?“, fragt er sich. „Kann die Regelschule das leisten?“ Und was ist, wenn in der Regelschule für das Kind irgendwann einmal das Ende der Möglichkeiten erreicht ist? Gut sei die Maßnahme auf jeden Fall für die „gesunden“ Kinder, die so Vorurteile abbauen und Empathie entwickeln könnten. Große Freude herrscht bei der Lebenshilfe, dass die Behindertenhilfe Bergstraße in Heppenheim den Bau eines Wohnhauses mit 24 Plätzen plant. Auch hier ist der Verein nicht ganz unbeteiligt, hat man doch, als man erfahren hat, dass die Behindertenhilfe ein geeignetes Areal sucht, beim Heppenheimer Bürgermeister vorgesprochen. Mit Erfolg: an der Hirschhorner Straße wurde man fündig.

Am Samstag, 20.10.2018, feiert die Lebenshilfe mit 150 geladenen Gästen – darunter natürlich die 34 behinderten Mitglieder samt Familien – im Gossini. Die Bevölkerung ist am Sonntag, 21. Oktober, um 10 Uhr zum Festgottesdienst in St. Peter eingeladen, den die Lebenshilfe mitgestaltet hat.

Am 18. November findet im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten ein Benefizkonzert der Stadtkapelle und der Harmonie ebenfalls im Dom statt.&nb


Herbstfest 2018

Auch wenn die anstehende Feier zum 50-jährigen Bestehen der Lebenshilfe Heppenheim schon ihre Schatten voraus wirft, ließ es sich die Lebenshilfe-Truppe nicht nehmen, noch kurz zuvor - wie immer am Feiertag am 3. Oktober - sich beim traditionellen Herbstfest beim Feierabendwinzer in der Kleinen Bach zu versammeln und Gemeinschaft zu pflegen. Alle die kamen - 73 an der Zahl  - bereuten ihr Kommen nicht und hatten bei tollem Herbstwetter wie üblich ihren Spaß beim Spielen, Plaudern, Schätzen und natürlich bei guter Verpflegung, gewährleistet durch die Hausherren, Familie Jäger, und ihre fleißigen Helfer. Nebenbei wurde noch die Gelegenheit genutzt, um - in Begleitung von Dirk Gugenberger mit seiner "Quetsch" - ein wenig für das Auftreten beim Jubiläumsfestakt zu üben.


Disco im Marienhaus

Heiß ging es wieder her bei der Lebenshilfe-Disco im Marienhaus am So., 16.09. Soundman Dirk Gugenberger sorgte für fetzige Musik, tolle Lichteffekte und gute Atmosphäre, die die Besucher begeisterten.

 

Heitere Lyrik mit Ulrich Späh

Getreu dem Motto „Bei der Lebenshilfe geht es rund, farbenfroh und kunterbunt“, das sich die Gemeinschaft von Menschen mit Behinderung und deren Angehörige und Freunde im Jahr ihres 50-jährigen Jubiläums im wahrsten Sinne des Wortes auf die Fahne geschrieben hat, präsentierte Ulrich Späh am Fr., 24. August, einen bunten Strauß heiterer Lyrik im Gemeindezentrum der Pfarrei Erscheinung des Herrn. Aufgrund des Wetterumschwungs zog man es vor, statt – wie geplant – im Atrium lieber ins Innere des „Haus Dornbusch“ zu gehen, wo sich zur Freude des Veranstalters über 100 Besucher einfanden. Sie wurden von Ulrich Späh, der in seiner bekannten erfrischenden Vortragsweise glänzte, für ihr Kommen belohnt. Schlag auf Schlag folgte ein heiteres Gedicht dem anderen und der Bogen der Dichter spannte sich von Günter Nehm, über Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Wilhelm Busch, Heinz Erhardt bis zu Eugen Roth und ließ Schmunzeln und einen Lacher nach dem anderen folgen. Als musikalische Ergänzung stand der Lebenshilfe-Freund Johannes Wemmer zur Verfügung, der auf seinem Keyboard für stimmungsvollen Ausgleich sorgte. Der Lebenshilfevorsitzende Friedel Frank bedankte sich bei den Akteuren mit einem kleinen Präsent für ihren Einsatz zugunsten des Jubiläumsvereins und hob hervor, dass die Lebenshilfe erfreulicherweise gerade im Jubiläumsjahr vielfältige Anteilnahme und Unterstützung erfährt, was der Verein zu schätzen wisse und wofür man sich ausdrücklich auch bedanke. Er wies auf weitere Aktivitäten der Lebenshilfe in diesem Jahr hin, insbesondere auf das Festwochenende am 20. und 21. Oktober mit dem Festakt im Restaurant „Gossini“ mit geladenen Gästen, auf den Festgottesdienst am So., 21.Oktober, in St. Peter und auf das Benefizkonzert der Stadtkapelle und den Chören der „Harmonie“ am So., 18. November.


Treffen auf der Kerwe

Wenn auch etwas hitzegeschädigt und schwitzend besuchte die Lebenshilfe wieder die Heppenheimer Kerwe und traf sich im Bewirtungsbereich des HC VfL, der immer wieder zuvorkommend Plätze reserviert und den behinderten Freunden sogar Freigetränke zur Verfügung stellt. Ein weiterer Beweis, dass die Lebenshilfe in Heppenheim mittendrin und nicht nur dabei ist.


Strahlende Gesichter (StECHO - Auszug vom 4.7.2018)

„Zum wievielten Mal findet dieses Jahr die Happy Haus Messe im Gewerbegebiet Weiherhaus statt?“ Diese Frage galt es, bei der Leistungsschau am 21. und 22. April zu beantworten. Und die richtige Antwort lautete: zum elften Mal. „Rund 500 Besucher haben an diesem Gewinnspiel teilgenommen, und die meisten davon wussten die richtige Antwort“, blickt Messe-Initiator und -Veranstalter Jürgen Krumbein zurück. Klar, dass bei der Vielzahl an richtigen Antworten das Los über den Gewinner des Hauptpreises – ein Fahrrad – entscheiden musste. Umso größer war die Freude bei Werner Walter aus Heppenheim, als sein Los aus der Trommel gezogen wurde: „Ich habe schon bei vielen Gewinnspielen mitgemacht, aber noch nie etwas gewonnen. Das ist einfach klasse.“ Bei der offiziellen Übergabe des Gewinns am vergangenen Freitag war Werner Walter freilich nicht der einzige glückliche Gewinner. Vielmehr strahlte er mit dem Organisator und dem Vorsitzenden der Heppenheimer Ortsvereinigung der Lebenshilfe, Friedel Frank, förmlich um die Wette. Denn auch die Lebenshilfe, die dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, durfte sich über ein großzügiges „Geburtstagsgeschenk“ freuen: Jürgen Krumbein überreichte Frank die Einnahmen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf in Höhe von 500 Euro, die Sparkasse Starkenburg sowie die Volksbank Darmstadt-Südhessen legten jeweils die gleiche Summe nochmal obendrauf, sodass letztlich stattliche 1500 Euro auf das Konto der Lebenshilfe flossen. Ein Betrag, den der überaus rührige Verein und seine Mitglieder gut gebrauchen können – und, so Jürgen Krumbein, auch mehr als verdient habe. (fran)


Treffen auf dem Weinmarkt am So., 1.7., beim Feierabenwinzer

Gemütlich und unterhaltsam war es wieder am So., 1.7., beim "Feierabendwinzer" (bei Fam. Jäger) beim Weinmarkt in Heppenheim. Trotz hoher Temperatur fand sich ein stattlicher Besucherkreis zusammen, der sich von Matthias Jäger, der inzwischen seine Eltern als Gastgeber ersetzt, bedienen ließ.

Gesprächsstoff gab es genug: die gerade zu Ende gegangene und vielfach gelobte Ausstellung mit Bildern und Kreativarbeiten von der diesjährigen Lebenshilfe-Freizeit im Rathaus, die großzügige Spende aus der Happy-Haus-Messe der Fa. Krumbein und die kürzliche Goldene Hochzeit eines Lebenshilfe-Mitgliedspaares, dem natürlich mit Applaus gratuliert wurde.


Sommerfest mit Spaß beim Spielen, schöner Gemeinschaft, Gutem für Leib und Seele und Fußball-WM

 

 

Gerade mal zwei Tage nach der Vernissage im Rathaus, die mit Anerkennung und Bewunderung von vielen Besuchern honoriert wurde, ging es am So., 17.6., bei der Lebenshilfe gleich rastlos weiter mit dem Sommerfest, das seit ein paar Jahren wieder bei Franks im "schönsten Biergarten in der F.-Ebert-Str. in Heppenheim" gefeiert wurde. Auch hierzu kamen wieder über 60 Besucher, die sich beim gemeinsamen Spielen an acht Stationen, beim Plaudern und späteren Fernsehen des WM-Spiels der deutschen Fußballnationalmannschaft erfreuten. Natürlich war auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt, zum einen durch leckeres Eis als Belohnung fürs Mitmachen bei den Spielen vom "Coccola" und zum anderen mit Gegrilltem und leckeren Salaten. Auch durch die Niederlage der Kicker der Nationalmannschaft ließen sich die Besucher die gute Laune nicht vermießen und stellten einmal mehr fest, dass die Lebenshilfe Heppenheim immer etwas zu bieten hat.


Vernissage im Heppenheimer Rathaus

Von Astrid Wagner (Starkenburger ECHO vom 18.06.2018) -

„Bei der Lebenshilfe geht es rund – farbenfroh und kunterbunt“ – und das seit mittlerweile 50 Jahren. Grund zu feiern für den rührigen Heppenheimer Verein, der sich vorbildlich für das Zusammenleben mit behinderten Menschen engagiert. Eine Ausstellung im Rathaus zeigt nun Kunstwerke, die von den behinderten Mitgliedern geschaffen wurden. Die farbenfrohen Exponate unterstreichen eindrucksvoll, dass jeder Mensch Begabungen hat. Sie drücken Gefühle aus, mal den Sinn fürs Detail, mal den für Farben oder den fürs Plakative. Bilder können gekauft werden. Zwei, die aus der Lebenshilfe seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken sind, eröffneten am Freitagabend die Vernissage im Rathaus-Foyer: Monika und Friedel Frank. „Jeder Mensch ist einzigartig“, betonte Vorsitzender Friedel Frank. Das schließe Begabungen und Talente ebenso ein wie individuelle Beeinträchtigungen, Handicaps und Behinderungen. Auch ein Hochbegabter habe seine Schwächen und der Beeinträchtigte Stärken, die man ihm oft so gar nicht zutraue. Die diesjährige Freizeit der Lebenshilfe führte die Gemeinschaft nach Lam im Bayerischen Wald. Dort wurde gemeinsam nicht nur viel unternommen, sondern auch fleißig gebastelt und gemalt. Die Ergebnisse dieser Arbeiten sind in den nächsten 14 Tagen zu bewundern und zu kaufen. Die Spenden kommen der Arbeit der Heppenheimer Ortsvereinigung zugute. Moni Frank berichtete von der Freizeit und der Begeisterung und Hingabe, mit der die Behinderten kleine und große Kunstwerke geschaffen haben. Jedes Bild wurde von allen gemeinsam bewundert und Tag für Tag kam ein neues Werk hinzu. Im Hotel „Zum Hirschen“ in Lam fühlte man sich geborgen und willkommen. „Es tut gut und es ist gut und es ist normal, verschieden zu sein“ – das ist einer der Leitsprüche der Lebenshilfe. Moni Frank hob die Gabe der Behinderten hervor, sich über kleine Dinge zu freuen. Dinge, die viele Menschen gar nicht erst sähen. Durch das Zusammenleben mit Menschen mit Behinderung werde das Leben bunter. Die Gemeinschaft trage alle und mache vieles leichter. Auch Bürgermeister Rainer Burelbach fand die passenden Worte. Er freute sich über das Wohnprojekt der Behindertenhilfe Bergstraße, das in Heppenheim an der Hirschhorner Straße entstehen wird: Hier sollen mehr als 20 Wohnungen für Behinderte entstehen. „Das gibt ihren Kindern eine Zukunft“, wandte er sich an die Eltern, die sich Sorgen darum machen, wie es mit dem behinderten Nachwuchs weitergeht, wenn sie aus Altersgründen diese Aufgabe nicht mehr bewältigen können. Der Bebauungsplan sei auf dem Weg. Johannes Wemmer begleitete die Vernissage an der Orgel. Beim Bummel durch die Ausstellung stellte man schnell fest, dass hier wirklich talentierte Künstler am Werk waren. Die stilisierten Engelsbilder waren ein toller Hingucker, mal farbenfroh und plakativ, mal mit ganz viel Liebe zum Detail verziert. Wunderschön auch die Baum-Bilder: Echte Zweige wurden auf einer Leinwand als Baum befestigt, bunte Punkte mit farbigen Knöpfen stellten die Blätter da. Bunt bemalt wurden Holzrohlinge. Entstanden sind riesige fröhliche Blumen zum Hinstellen. Auch Gläser und altes Geschirr wurden durch den Einsatz von Farbe zu schönen Objekten. Ein 80 Jahre alter Mann mit Behinderung hatte in stundenlanger Arbeit Bilder akkurat ausgemalt.

• AUF FOTOS FESTGEHALTEN An Stellwänden dokumentierten Fotos all das, was die Lebenshilfe seit Jahrzehnten mit den Menschen mit Behinderung unternimmt. Da sah man besinnliche Szenen wie etwa den Besuch des Nikolauses oder bei einer Wallfahrt. Bilder erinnerten an zahlreiche Fahrten, sportliche Betätigungen vom Boule bis zum Wandern, Naturerkundungen mit Günther Hagemeister vom Naturschutzbund (Nabu), an den Infostand beim Hessentag oder das Benefizkonzert der Stadtkapelle für die Lebenshilfe. Bilder von einem rührigen Verein, der Gutes tut, ohne viele Worte darüber zu verlieren. (rid)


 

 

„Lam und den Bayrischen Wald mit allen Sinnen erleben“ war das Motto der diesjährigen Freizeit der Heppenheimer Lebenshilfe. Insgesamt 29 Menschen mit Behinderung und deren Angehörige verbrachten bei überwiegend schönem Wetter vom 7. bis 21. Mai zwei kurzweilige Wochen im Hotel „Zum Hirschen“ in Lam im Bayrischen Wald. Nach positiven Erfahrungen bei zwei früheren Aufenthalten war die Heppenheimer Gruppe guten Mutes, auch dieses Mal dort willkommen zu sein, was sich dann auch vollends bestätigte. Freundliche Bewirtung, schmackhaftes und vor allem abwechslungsreiches Essen sorgten für Wohlbefinden. Ein Hallenbad im Haus dazu und natürlich auch die Anleitung durch die Freizeitorganisatoren, Monika und Friedel Frank, die von den Angehörigen der Behinderten mit unterstützt wurden. Es wurde gebastelt, gemalt, gespielt und gefeiert. Anlässe dazu gab es genug: Vatertag, Muttertag und der Geburtstag einer Teilnehmerin wurden gebührend begangen. Bei ihren selbstgestalteten Vater- und Muttertagsgeschenken zeigten die Teilnehmer mit Behinderung erstaunliche kreative Fähigkeiten – genauso wie später bei dem Bemalen und Gestalten von Keilrahmen, Gläsern, Geschirr und Holzrohlingen, die zusammen betrachtet am Ende ein farbenprächtiges Gesamtbild ergaben. Die Ergebnisse werden demnächst der Heppenheimer Bevölkerung bei einer Ausstellung anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Lebenshilfe Ortsvereinigung im Rathausfoyer mit offizieller Eröffnung am Fr., 15. Juni, demonstriert. Abends wurde jeweils auf den vergangenen Tag zurückgeblickt und speziell die menschlichen Sinne ins Visier genommen. Es wurde deutlich und war erstaunlich, wie gerade auch die Menschen mit Handicap bewusst ihr Umfeld wahrnehmen. Nacheinander wurde immer ein Sinn auserkoren, zu dem Begriffe gesammelt wurden. Anschließend waren dann die Betreuer gefragt und gefordert, dem Paroli zu bieten, was tägliches Wettkampffieber entfachte. Die Geschichten von Tieren vom Süden und vom Norden, die sich über den Horizont suchten und auch fanden und die Streiche von Michel aus Löneberga, in Abschnitten humorvoll vorgelesen von Monika Frank, fanden sowohl bei den Menschen mit Behinderung als auch den Betreuern großes Interesse. Anschließend wurde dann eifrig in kleineren Runden gespielt. Natürlich waren auch Ausflüge in die nähere Umgebung angesagt. Der Wald-Wipfel-Weg und das Haus am Kopf in St. Engelmar, in dem alles an der Decke hing und im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Kopf stand, das Glasbläserdorf Arnbruck und Bad Kötzting wurden angesteuert. Der Besuch des Bayerwald Tierparks im Nachbarort von Lam, in Lohberg, mit Streichelzoo und Wildgehegen beeindruckte die Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Rudel von Luchsen und Wölfen fand dabei besondere Beachtung. Ebenfalls von Lohberg aus führte eine Fahrt mit einer Bimmelbahn zum Kleinen Arbersee, der durch seine Naturbelassenheit beeindruckt. Eine Rundfahrt mit der Pferdekutsche rund um Lam und kleine Wanderungen bzw. Spaziergänge rundeten das Programm ab. Alles in allem wieder eine gelungene Erholungsmaßnahme der Heppenheimer Behinderten-Selbsthilfegruppe, die in dieser Form schon 45 Jahre zum Vereinsleben gehört, in eigener Regie organisiert und von den Beteiligten dankbar angenommen wird, was mit einer kleinen Anerkennung an die Freizeitleiter Monika und Friedel Frank am Ende der Fahrt zum Ausdruck gebracht wurde.


Nauturerkundung mit NABU

 

Souverän, informativ und gut verständlich führte der Vorsitzende des Naturschutzbundes (NABU) Heppenheim, Günther Hagemeister, am 18. April nun schon zum vierten Mal Mitglieder der Lebenshilfe Heppenheim eineinhalb Stunden durch das vereinseigene Naturschutzgebiet am Heppenheimer Bruchsee. Er erläuterte (wie schon 2015) die dort angesiedelte Vogelwelt und die geschützte Natur und fand dabei großes Interesse und Aufmerksamkeit bei den Zuhörern. Anschließend saß man bei sommerlicher Temperatur noch im Bewirtungsbereich des Vogelparkes zusammen.  


Ingrid Luber + Evangelische Kirche unterstützen die Lebenshilfe Heppenheim

 

Anlässlich ihrer Verabschiedung aus dem Dienst der Evangelischen Kirche, Dekanat Bergstraße, ließ Ingrid Luber der Lebenshilfe Heppenheim ihre Zuwendung, die sie als Dank für ihre langjährige Tätigkeit erhielt, zukommen. Bei der förmlichen Übergabe zeigte sich der Lebenshilfe-Vorsitzende Friedel Frank sehr erfreut und sagte Dank.


Mitgliederversammlung 2018

Pressemitteilung im StECHO vom 24.03.2018 (Verfasserin: Astrid Wagner)

HEPPENHEIM - Die Lebenshilfe Heppenheim feiert fünfzigjähriges Bestehen: Seit Oktober 1968 engagiert sich der Verein für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige. Damals stand der Kampf um Dinge im Vordergrund, die heute selbstverständlich sind: die Einrichtung von Sonderschulen und Werkstätten sowie der Transport der Behinderten dorthin. Bis heute betreut und berät der Verein die Familien vor Ort, im Jahresverlauf unternimmt man viel gemeinsam, vermittelt positive Gemeinschaftserfahrungen. Am Donnerstagabend blickte Vorsitzender Friedel Frank bei der Mitgliederversammlung im Restaurant „Zum Stadtgraben“ auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück. Er selbst feiert ebenfalls ein Jubiläum, denn Frank steht im 25. Jahr an der Spitze des Vereins. Bei den Neuwahlen stellte er sich ein letztes Mal für das Amt zur Verfügung und wurde einstimmig bestätigt. Spätestens in drei Jahren muss ein Nachfolger gefunden sein. Ebenso in ihren Ämtern bestätigt wurden sein Stellvertreter Franz Schäfer, Rechner Reinhard Metz, der seit 44 Jahren im Vorstand aktiv ist, Schriftführerin Marhilt Sämmler sowie die Beisitzer Kirsten Helfrich, Matthias Jäger und Walter Hesse. Beisitzer Wofgang Luber hatte sich nach 38 Jahren im Vorstand nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Er wurde herzlich verabschiedet. Der Rückblick auf 2017 wurde von zahlreichen Bildern begleitet. Das Angebot reichte von einer Naturerkundung mit dem Nabu über Feste und die Nikolausfeier bis hin zur Fastnacht. Höhepunkt für viele ist jedes Jahr die 14-tägige Erholungsfreizeit, die 2017 wieder einmal nach Immenstaad am Bodensee führte; auch 2019 wird der Ort wieder das Ziel sein. Mit 30 Teilnehmern erlebte man ein Programm unter dem Motto „Bei der Lebenshilfe geht es rund, farbenfroh und kunterbunt.“ Ausflüge auf die Blumeninsel Mainau und nach Konstanz wurden unternommen, es wurde gebastelt und gefeiert. Frank berichtete von den zwei Wochen, die wie im Fluge vergangen seien und die sich alle gerne erinnerten. „Bei uns ist Inklusion kein Thema – das wird schon immer so gehandhabt“, brachte der Vorsitzende auf den Punkt, wofür die Lebenshilfe Heppenheim steht. Auch in diesem Jahr gibt es ein abwechslungsreiches Programm. Am 18. April macht man sich wieder auf den Weg, um die Natur zu erkunden. Anfang Mai geht es für zwei Wochen in den Bayerischen Wald, im Juni wird das Sommerfest gefeiert. Und dann steht das 50-jährige Bestehen auf der Agenda. Mitte Juni lädt der Verein zu einer Ausstellung ins Rathaus ein. Hier wird die Chronik des Vereins vorgestellt, zu sehen sind auch Kreativarbeiten und Gemälde von Behinderten. Am Freitag, 24. August, gibt es einen heiteren Lyrik-Vortrag von Ulrich Späh im Haus Dornbusch. Der offizielle Festakt wird am 20. Oktober im „Gossini“ veranstaltet; tags darauf feiert man in Sankt Peter einen Jubiläumsgottesdienst und schließt ein Mittagessen im Gründungslokal „Am Stadtgraben“ an. Die Jubiläumsfeierlichkeiten enden am 18. November mit einem Benefizkonzert im Dom, bei dem die Stadtkapelle und der Gesangverein Harmonie mitwirken. Der Verein freut sich, dass das Vorhaben der Behindertenhilfe Bergstraße, „Stationäres Wohnen“ anzubieten, in die Tat umgesetzt werden kann. Bis alle bürokratischen Hürden genommen sind, wird es noch ein wenig dauern. Man rechnet mit dem Baubeginn im zweiten Quartal 2020. Das Wohnhaus wird 23 Plätze umfassen plus einen Platz für Kurzzeitunterbringung und zwölf Plätze in der Gestaltung des Tages.


Winterwanderung bei klirrender Kälte

Trotz klirrender Kälte ließen es sich 24 Lebenshilfe-Freunde nicht nehmen, am So., 25.2.18, unter der Leitung von Reinhard Metz Richtung Erbach zu laufen, um dort im Gasthof Jäger einen vergnüglichen Nachmittag zu verbringen. Wer wollte, konnte die Kugel schwingen und kegeln, während andere sich lieber unterhielten und guten Kaffee und Kuchen oder auch etwas Deftigeres genossen. Zu den Wanderern stießen 8 weitere  Lebenshilfe-Freunde dazu, so dass insgesamt 32 Teilnehmer zusammen kamen, worüber sich der Vorsitzende Friedel Frank besonders freute. Er wies auf die am Do., 22.3.18, 19.30 h, im Lokal "Am Stadtgraben" (Dörsam) anstehende Mitgliederversammlung hin und bat um rege Teilnahme, da turnusmäßig auch die Wahl des Vorstandes ansteht.


Die Lebenshilfe beim Fastnachtsumzug in Heppenheim

HELAU und viel Spaß waren angesagt beim Fastnachtsumzug am So., 11.2.18, in Heppenheim, an dem die Lebenshilfe HP als "Jubiläumsverein" teilnahm und auf ihr 50-jähriges Bestehen hinwies. Alle Mitwirkenden auf dem Wagen trotzten dem kühlen Wetter und ließen sich die gute Stimmung nicht verderben. Vielleicht animiert das ja den einen oder die andere, beim nächsten Jahr auch einmal mitzumachen.

Nach dem Umzug gab es im Hause Frank guten Kaffee und frische Kräppel und natürlich auch ein Glas Sekt auf das gute Gelingen.


Die Lebenshilfe hot Humor vun Oufoang ou seit 50 Johr

 

Unter diesem Motto feierte die Lebenshilfe OV Heppenheim – mit gleichzeitiger Vorstellung ihres Prinzenpaares Kathrin I. und Jan I. – auch in diesem Jahr wieder ihre traditionelle Fastnacht und läutete damit ihr Jubiläumsjahr ein. Bekanntlich kann die Selbsthilfe-Gemeinschaft von Menschen mit Behinderung und deren Angehörige und Freunde in 2018 ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Dass man das Leben auch mit Beeinträchtigungen lebensbejahend und mit Freude angehen kann, wird in dieser Gruppierung immer wieder unter Beweis gestellt. Der Hofmusiker der Lebenshilfe, Soundman Dirk Gugenberger, und der Vorsitzende Friedel Frank sorgten durch schwungvolle Musik und Überleitungen, dass beim gut dreistündigen Programm die Stimmung hoch gehalten wurde. Wie in den letzten Jahren wurde kräftig geschunkelt, gesungen, getanzt und mit Polonaisen durch den Saal gezogen. Zudem gab es Tanzdarbietungen, ein Zwiegespräch und Gruppenbeiträge, die zur Heiterkeit beitrugen und auch für das leibliche Wohl war sowohl mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag wie auch mit „Weck un Worscht“ am Abend gesorgt. Der Schirmherr „Christian der Schwarze“ und das Zugkomitee machten ihre Aufwartung und zugleich die Zusage, dass der Lebenshilfe wieder ein Wagen zur Teilnahme am Fastnachtsumzug zur Verfügung gestellt wird, was mit dankbarem Applaus honoriert wurde. Das Ballett der Kolping-Jugend mit Carolin Flath, Merle Meinberg, Anne und Clara Riedl, Julia Hauswald und Hanna, Rebekka und Paul Adler verkörperte die „Minions“. Für die Einstudierung hatten Jessica Meinberg und Celine Böhm gesorgt, die selbst auch aktiv mittanzten. Monika und Friedel Frank traten als „Zwei Ordnungshüter vom Ordnungsamt Hepprum“ auf, die von ihrem stressigen Job berichteten, der dementsprechend auch die eine oder andere Ruhepause nötig macht. Dass Pfarrteam von St. Peter mit Pfarrer Thomas Meurer, Kaplan Pater Peter, Diakon Simon Kost und Pastoralreferentin Janina Adler führten vor, welchen Prüfungen man sich unterwerfen muss, um in Heppenheim als Nachtwächter tätig sein zu dürfen. Die Gruppe der „Zammegstoppelte“ – mit Birgit Weis, Alfred und Christa Schaub, Christian und Celine Böhm, Renate Hero und Monika und Friedel Frank – trafen sich an ihrem Stammtisch, lieferten sich dort übliche Wortwechsel und sorgten mit schwungvollen Liedern, dass alte Kneipenkultur wieder auflebte und es sogar möglich war, einen Fremden (aus Hoambach und in Bensem geboren) zu integrieren. Alle Mitwirkenden und die Helfer in der Küche (Ulrike Schürmann, Isabel Schürmann-Weis, Renate Hero und Norbert Mitsch) wurden mit dem wieder von Monika Frank handgefertigten Lebenshilfe-Orden belohnt, der – Zitat von Frau Zugmarschall Barbara Schaab – „seit Jahren als etwas Besonderes“ geschätzt wird.


Hepprumer Original mit Humor und Gefühl

- Georg Schäfer feiert 80. Geburtstag

Pressemitteilung im StECHO vom 20.01.2018

(von Christopher Frank)

HEPPENHEIM. Georg Schäfer ist zweifelsfrei ein Heppenheimer Original. Er ist bekannt, geschätzt, allseits beliebt und aus dem gesellschaftlichen Leben der Kreisstadt kaum wegzudenken. Sein Lebensinhalt ist die katholische Kirche, insbesondere die Kernstadtpfarrei St. Peter, in der „Schorsch“ – so wird Schäfer von nahezu allen Hepprumern genannt – seit Jahrzehnten Hilfsdienste verrichtet. Ganz egal, ob es darum geht, den Müll zu leeren, den Kirchplatz zu kehren, die Lichter in der Kirche anzumachen oder den Opferkerzen-Ständer aufzuräumen: Schorsch Schäfer ist sich für keinen Dienst zu schade und ist somit eine unverzichtbare Hilfe für die Küster, den Priester sowie die gesamte Pfarrgemeinde. „Wenn sonntags um 10 Uhr Gottesdienst ist, kommt Schorsch oftmals schon um 8 Uhr, um das Hochamt vorzubereiten“, berichtet Pfarrer Thomas Meurer. Falls kurz vor der Messe dann auch noch ein Messdiener fehlt, ist auch das kein Problem. Vielmehr erfüllt ihn diese Aufgabe mit großem Stolz. Und das wissen auch die jungen „Kollegen“, die den Senior seit Generationen als einen der ihren akzeptieren. „Er ist zudem abonniert auf die Rolle des Kreuzträgers und der einzige Messdiener, der noch für Beerdigungen zur Verfügung steht“, lobt Meurer. Am heutigen Samstag (20.) feiert der „älteste Messdiener der Diözese Mainz“ (Thomas Meurer) nun seinen 80. Geburtstag. Gefeiert wird der runde Geburtstag im kleinen Kreis, zu den Gratulanten zählen dann neben der Verwandtschaft vor allem das Pfarrteam von St. Peter sowie die Freunde der Heppenheimer Ortsvereinigung der Lebenshilfe. Denn auch dort ist der Jubilar ein Urgestein. „Schorsch ist unser ältestes Mitglied mit Behinderung“, sagt Vorsitzender Friedel Frank. Wie Pfarrer Meurer ist auch er immer wieder aufs Neue erstaunt über das enorme Erinnerungsvermögen des „Geburtstagskindes“: „Er kennt aus dem Stehgreif die Geburtstage und Autokennzeichen seiner Freunde und Weggefährten sowie die Liednummern aus dem Kirchen-Gesangbuch. Obendrein kann er über 40 Jahre hinweg auf den Tag genau sagen, wann die Lebenshilfe an welchem Ort auf Freizeit war.“ Unnachahmlich seien zudem seine Anekdoten und Sprüche, mit denen er sein Umfeld immer wieder erheitere. Zu den Klassikern gehört demnach der Spruch: „O Herr, lass Abend werden – am besten gleich nach dem Frühstück.“ Doch Schorsch Schäfer habe auch eine sensible Seite, betont Pfarrer Meurer abschließend: „Wenn die große Anna-Glocke läutet, das „Te Deum“ oder in der Christmette „Stille Nacht“ gesungen wird, wird er schon mal von seinen Gefühlen übermannt.“ All diese Eigenschaften, da sind sich Meurer und Frank einig, machen Schorsch Schäfer nicht nur zu einem selten gewordenen „Hepprumer Original“, sondern vielmehr zu einem ganz besonderen Menschen.


Pressemitteilung StECHO vom 05.01.2018

Heppenheimer Lebenshilfe macht sich seit 50 Jahren für Menschen mit Behinderungen stark

Von Fritz Kuhn

HEPPENHEIM - Wenn Friedel Frank auf das Engagement der von ihm geführten Lebenshilfe Heppenheim zu sprechen kommt, dann zitiert er in aller Regel den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker: „Es ist normal, verschieden zu sein.“ Dieser schlichte und doch so tiefgründige Satz stehe wie in Stein gemeißelt als Leitmotiv über der von seiner und anderen Ortsvereinigungen geleisteten Arbeit. Dem ECHO gegenüber präzisiert Frank, was er unter dem Weizsäcker-Wort versteht, und beruft sich dabei auf Begegnungen und Erfahrungen mit sogenannten Sorgenkindern: „Da haben wir einen, der ohne Schwierigkeiten Instrumente nach Noten spielen kann“, konstatiert er und fügt hinzu, dass ihm persönlich diese Fähigkeit total abgehe. An dem Beispiel werde deutlich, dass Verschiedenartigkeit in der Tat eine ganz normale Sache sei und dass es sich bei den betreuten Personen nicht um „Behinderte“, sondern um „Menschen mit Behinderung“ handele. Auf diese Nuance in der Sprachregelung legt der Vorsitzende ganz großen Wert. Anlass zum Gespräch mit Friedel Frank gibt das 50-jährige Bestehen der Ortsvereinigung, das im Heppenheimer Veranstaltungskalender 2018 eine besondere Rolle einnehmen dürfte. Gefeiert wird das Jubiläum im Oktober, und zwar in einer offenen Art und Weise, wie man sie bei der Gründung 1968 kaum für möglich gehalten hätte. Längst ist die Lebenshilfe angekommen im Städtchen, steht mittendrin in der Gesellschaft, bereichert das Zusammenleben. Dass die Jahre, in der sie mit Berührungsängsten konfrontiert wurde, passé sind, ist der Ortsvereinigung indessen nicht in den Schoß gefallen, sondern Ergebnis ihrer mit langem Atem absolvierten Aufklärungsarbeit – die freilich immer wieder neu angeschoben werden muss. Die Heppenheimer Lebenshilfe wurde am 28. November 1968 aus der Taufe gehoben. Initiator und Gründungsvorsitzender Franz Hinkel leitete 25 Jahre lang bis 1993 die Geschicke der Ortsvereinigung. Beim Jubiläum 2018 kann Friedel Frank als bisher einziger Nachfolger auf eine ebenso lange Amtszeit zurückblicken. Das Besondere: Der bis zu seiner Pensionierung als Bewährungshelfer tätige Vorsitzende hat in der eigenen Familie keinen „Menschen mit Behinderung“, geht in seiner Aufgabe aber dennoch auf. Die Hilfe, die er anderen angedeihen lässt, bekommt er offenbar zigfach zurück. Ehefrau Monika Frank gehört zwar nicht dem Vorstand an, gilt aber als unentbehrlich, wenn es darum geht, in problematischen Konstellationen das Gespräch zu führen. Er sei eher fürs Organisatorische, sie dagegen fürs Emotionale zuständig, lobt Friedel Frank die Fähigkeit seiner Frau, „Menschen an die Hand nehmen zu können“. Für seine Verdienste wurde dem Ehepaar in einer gemeinsamen Feierstunde der Landesehrenbrief verliehen. Die Franks verstanden diese Auszeichnung indes als Anerkennung für alle in der Lebenshilfe engagierten Mitarbeiter. Das Vereinsschiff auf Kurs halten neben ihnen Franz Schäfer (Stellvertreter), Marhilt Sämmler (Schriftführerin) sowie Reinhard Metz (Rechner). Der Vorstand wird komplettiert von den Beisitzern Matthias Jäger, Wolfgang Luber, Kirsten Helfrich und Walter Hesse. Auf die Führungscrew kommt angesichts des Jubiläums viel Mehrarbeit zu. Unabhängig davon sollen am bisher bewährten Jahresprogramm keine Abstriche gemacht werden. Vom pulsierenden Vereinsleben legt der Veranstaltungskalender 2017 Zeugnis ab, der vom Kegelnachmittag im Januar über eine zweiwöchige Sommerfreizeit am Bodensee bis hin zur Nikolausfeier im Dezember 18 Termine auswies. Beratungsstunden und Vermittlungsgespräche sind dabei nicht berücksichtigt. Es geht um Teilhabe und Perspektiven Dabei geht es für den zwischen 35 und 40 großen Heppenheimer Personenkreis vor allem um gesellschaftliche Teilhabe, schulische und berufliche Perspektiven sowie um die Zusammenarbeit mit Sonderschulen, Behindertenwerkstätten und weiteren pädagogischen Einrichtungen. Aus der „Hilfe fürs Leben“ ziehen natürlich auch die Erziehungsberechtigten und deren Angehörige ihren Nutzen. Sie zu entlasten, ist laut Friedel Frank eine ganz wichtige Aufgabe. Auf das Engagement der Heppenheimer Lebenshilfe werden auch künftige Generationen angewiesen sein.

• BUNDESWEIT 130 000 MITGLIEDER

Die Lebenshilfe ist bundesweit in über 500 Orts- und Kreisvereinigungen sowie in 16 Landesverbänden organisiert. Zu ihren Zielen bekennen sich gut 130 000 Mitglieder, über 10 000 davon in Hessen. Mit dem Beitragsgeld allein können die Aufgaben allerdings nicht finanziert werden. Spenden sind immer willkommen. Sitz der Lebenshilfe ist das Haus Frank, Friedrich-Ebert-Straße 16, 64646 Heppenheim, Telefon 06252-78 83 10. Weitere Verbindungen: Internet www.lebenshilfe-heppenheim.de sowie E-Mail kontakt@lebenshilfe-heppenheim.de. (frk)

 

Lebenshilfe
für Menschen
mit geistiger Behinderung e.V.
Ortsvereinigung Heppenheim

Friedrich-Ebert-Str. 16
64646 Heppenheim

Tel.: 06252 788310

www.lebenshilfe-heppenheim.de
kontakt@lebenshilfe-heppenheim.de

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