Bewegende Nikolausfeier am So., 03.12.2017

 

„Stilvoll, anrührend, bewegend, unter-die Haut-gehend“. Mit diesen Worten beschrieben verschiedene Teilnehmer die diesjährige Nikolausfeier der Lebenshilfe Heppenheim, die wieder ganz bewusst in traditionellem Stil im Marienhaus, dem Gemeindezentrum der Pfarrei St. Peter, durchgeführt wurde. Dort genießt die Lebenshilfe stets Gastrecht für ihre Veranstaltungen, wofür dem Hausherrn, Pfarrer Thomas Meurer, bei dieser Gelegenheit auch einmal Dank ausgesprochen wurde. Pfarrer Meurer selbst lässt es sich in all den Jahren nicht nehmen, der Lebenshilfe-Nikolausfeier beizuwohnen und eine kleine nachdenklich stimmende Geschichte vorzutragen. Dieses Mal ging es um einen kleinen Jungen, der gemalte Bilder als Weihnachtsgeschenke fertigte. Als er eines davon einer älteren Frau schenkte, die davon so gerührt war, dass ihre Augen leuchteten, erweckte dies bei dem Jungen den Anschein, er habe Jesus selbst beschenkt und dies beteuerte er – völlig überzeugt – dann auch so gegenüber seiner Familie.

Dass man mit Kleinigkeiten, die von Herzen kommen, unendlich viel bewegen und Freude bereiten kann, wurde gerade wieder bei der Lebenshilfe-Nikolausfeier deutlich. Treue Mitwirkende wie Ursel Lutz und Johannes Wemmer am Klavier, die Geschwister Rosemarie und Christine Alter beim Flötenspiel, Luisa Metz mit ihrer Geschichte von Willi, dem Weihnachtswichtel, und der Chor der „Harmonie“ (unter Leitung von Vizedirigent Gerold Bangert) und der Posaunenchor (unter Leitung von Jürgen Laux) trugen in bewährter Weise zur Stimmung der Feier bei.

Der Lebenshilfevorsitzende Friedel Frank führte durch das Programm und ließ zwischen den Darbietungen der Chöre das eine oder andere besinnliche Gedicht mit einfließen. Der Behindertenbeauftrage der Stadt Heppenheim, Helmut Bechtel, der erstmals teilnahm und Grüße des Magistrats ausrichtete, zeigte sich sichtlich beeindruckt.

Höhepunkt für die erwartungsfrohen behinderten Freunde ist jedes Jahr das Erscheinen des leibhaftigen Nikolaus, inzwischen schon zum dritten Mal in Gestalt von Matthias Adler, der jedem Behinderten ein paar anerkennende Worte und natürlich auch ein Geschenk mit auf den Weg gab. Er hatte offensichtlich gute Informanten, die ihn über die jüngste Entwicklung und auch so manche Interessen und Eigenheiten der behinderten Freunde in Kenntnis gesetzt hatten. So kam es zu einem kurzweiligem Austausch zwischen dem heiligen Mann und den jeweils Aufgerufenen, über den sich die Besucher schmunzelnd amüsieren konnten.

Damit neben der Seele auch der Leib nicht zu kurz kam, gab es ebenfalls in gewohnter Weise leckeren selbstgebackenen Kuchen und duftenden Kaffee, den Renate Hero, Elke Mitsch, Christa und Alfred Schaub und Monika Frank servierten. Ihnen, wie allen anderen Aktiven und Helfern wurde mit einer kleinen Anerkennung gedankt.

In gleicher Weise weiß die Lebenshilfe, wie vom Vorsitzenden zum Ausdruck gebracht wurde, die jährliche Einladung zum Adventskaffee von den Besitzern des Gründungslokals, Adi und Roswitha Dörsam, und die kürzlich zugegangene großzügige Spende der Landfrauen Pfalzbachtal aus dem Erlös vom Kuchenverkauf bei der Adventsausstellung bei der Gärtnerei Herdt zu schätzen.

Mit gemeinsamen Gesang und guten Wünschen für die verbleibende Weihnachtszeit und für das neue Jahr 2018, in dem die Lebenshilfe Heppenheim ihr 50jähriges Jubiläum begehen kann, wurde die Feier, die – nach allgemeinem positivem Echo bei den Besuchern – wieder „einfach schön“ war, beendet.


Großzügige Spende der Landfrauen Pfalzbachtal

Am Sa., 25.11.2017 konnte der Vorsitzende Friedel Frank bei der Adventsausstellung im Blumenland Herdt eine Spende von 1000 € von den Landfrauen Pfalzbachtal entgegennehmen. Die Landfrauen übernehmen seit Jahren während dieser Ausstellung die Bewirtung der Besucher mit Kaffee und Kuchen und verbinden damit einen guten Zweck, indem sie den Erlös jeweils sozialen Zwecken zur Verfügung stellen. In diesem Jahr haben sie sich die Lebenshilfe Ortsvereinigung Heppenheim ausgesucht und dieser - wie Erika Staffeld und Anni Rothermel zum Ausdruck brachten - ein vorgezogenes Geschenk zum anstehenden 50-jährigen Jubiläum im Jahre 2018 bereitet. Friedel Frank zeigte sich erfreut und war angetan von der großzügigen Spende, die in vollem Umfang für die Aktivitäten mit den behinderten Freunden in der Lebenshilfe verwendet werden wird.


Trauer um Hedwig Schneider

Ergänzend zum Nachruf auf Hedwig Schneider, verfasst von Fritz Kuhn und veröffentlicht am Sa., 28.10.2017 im StECHO, möchte die Lebenshilfe Ortsvereinigung Heppenheim ebenfalls ihre Anteilnahme zum Ausdruck bringen. Hedwig Schneider, die für ihr wahrhaft ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, war außer beim Deutschen Roten Kreuz und in der katholischen Kirchengemeinde St. Peter auch bei der Lebenshilfe in Heppenheim aktiv. Über 20 Jahre begleitete sie Menschen mit Behinderung bei jeweils zweiwöchigen Freizeiten, zum Teil sogar in leitender Funktion. Sie war sich für nichts zu schade und hatte immer ein offenes Herz sowohl für die gehandicapten Menschen als auch für deren Angehörige. Durch ihre Kontakte zum DRK und zur Kirchengemeinde vermittelte sie Hilfen für die Lebenshilfe, die vielen zugutekamen. Sie war ausgleichend, besinnlich und bedacht und doch immer auch lebensfroh und positiv denkend, so dass in ihrer Umgebung immer ein guter Geist herrschte. Deshalb wird sie bei der Lebenshilfe – und vermutlich nicht nur dort – immer in guter und dankbarer Erinnerung bleiben.


Lebenshilfe-Disco macht Spaß

 

Flott ging's zu bei der Lebenshilfe-Disco am 15.10. Tanzfreudige von nah und fern aus Behinderteneinrichtungen im Umkreis waren eingeladen und eine stattliche Anzahl kam. Die begeisterten Tänzer und Tänzerinnen steppten nach den Vorgaben von DJ Dirk auf dem Parkett. Der hatte nicht nur fetzige Musik sondern auch einige tolle Lichteffekte parat. Die Begeisterung war groß und der Wunsch nach Wiederholung im nächsten Jahr unbestritten.


23. Herbstfest beim Feierabendwinzer (Fam. Jäger)

Entgegen einiger Befürchtungen aufgrund nicht gerade guter Wetterprognose spielte der Wettergott wieder mit beim 23. Herbstfest der Lebenshilfe beim Feierabendwinzer (Fam. Jäger) in der Heppenheimer Altstadt. Rund 50 Besucher folgten der Einladung und brauchten ihr Kommen auch nicht zu bereuen, denn es herrschte wieder gute Stimmung. Zunächst gab es guten selbstgebackenen Kuchen und Kaffee und bei den anschließenden Spielen an 8 Stationen, an denen sich die Besucher mit und ohne Handicap beteiligten, kam schnell Spielfieber und Freude auf. Alle waren engagiert bei der Sache und hatten ihren Spaß, zeigten ihr Geschick und suchten - wo nötig - auch ihr Glück. Es erfolgte eine kleine, aber nicht tierisch ernste Auswertung mit entsprechender Belohnung und später wurde wieder zum Schätzspiel aufgerufen, bei dem es um die Anzahl der Beeren, das Mostgewicht und die Sorte eines aufgehängten Traubenhenkels ging und auch Fragen zur gerade stattgefundenen Wahl der deutschen Weinkönigin gestellt wurden. Gestärkt mit Federweißem und Zwiebelkuchen (oder auch anderem) gingen die Besucher zufrieden und amüsiert nach Hause, nicht ohne dass den Gastgebern, Fam. Jäger, und den Helfern Gisela und Ernst May und Monika Mitsch mit einer kleinen Anerkennung gedankt wurde.


Wanderung am So., 17.09.2017 bei schönstem Wetter

Zwölf Wanderer der Lebenshilfe HP machten sich am So., 17.9., von der ehemaligen Synagoge am Starkenburgweg aus auf den Weg – über Hambach – nach Zell. Ziel war das Gasthaus und Café „Vetters Mühle“, wo sich weitere sechzehn Lebenshilfe-Freunde hinzugesellten.

Ohne großen Aufwand verbrachte man so in gemütlicher Runde den Nachmittag, genoss Kaffee und Kuchen oder auch eher etwas Deftiges und konnte wieder einmal über Gott und die Welt plaudern und Gemeinschaft pflegen. Nach gut zwei Stunden machten sich die fleißigen Wanderer wieder auf den Weg, während die anderen dankbar die Gelegenheit zur Heimfahrt mit dem Auto annahmen.


Tag der Begegnung der Pfarrei St. Peter für Senioren, Kranke und Menschen mit Behinderung am 16.9.

 

In guter Tradition lud die Pfarrei St. Peter wieder am Samstagnachmittag, 16.9., zu einem Gottesdienst mit Möglichkeit zum Empfang der Krankensalbung Senioren, Kranke und Menschen mit Behinderung ein. Anschließend wurde zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindezentrum Marienhaus eingeladen.


Treffen der Lebenshilfe HP auf der Kerwe am So., 6.8.2017

 

Wie in den vergangenen Jahren traf sich die LEBENSHILFE am So., 6.8., wieder auf der Hepprumer Kerwe im Bewirtungsbereich vom "Stadtgraben" (Adi Dörsam) bzw. des HC VfL HP und unterhielt sich auf den dort reservierten Plätzen. Rund 20 Personen kamen und hatten sich - wie man sehen kann - das eine oder andere zu erzählen.


Sommerfest 2017

"Farbenfroh und kunterbunt" getreu dem Motto der diesjährigen Freizeit ging es auch beim Sommerfest der Lebenshilfe HP am So., 18.6., zu. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlicher Temperatur suchte so manche/r ein schattiges Plätzchen, das im "schönsten Biergarten in der F.-Ebert-Straße" bei Franks an diesem Sonntag dank guter Herrichtung mit Pavillons und Bierzeltgarnituren ausreichend geboten war. In gewohntem Stil wurde zunächst an 8 Stationen beim Pfeilewerfen, beim Würfeln, beim Gedächtnisspiel o.ä gespielt. . Anschließend gab es ein wohltuendes geschmackvolles Eis vom Coccola-Eiswagen, der wieder extra zur Lebenshilfe in die F.-Ebert-Straße kam. Zwischenzeitlich wurden die Spielergebnisse ausgewertet und dann unter dem Beifall der Teilnehmer freudig und amüsiert verkündet. Am Abend gab es Gegrilltes, gut gekühlte Getränke und reichlich Gelegenheit, sich in vertrauter familiärer Lebenshilfe-Atmosphäre zu unterhalten, was der harte Kern auch bis in die späten Abendstunden gerne auskostete. Abschließendes Fazit: "es war wieder schön!"


Freizeit 2017 in Immenstaad / Bodensee unter dem Motto "Bei der Lebenshilfe geht es rund, farbenfroh und kunterbunt!"

 

"Bei der Lebenshilfe geht es rund, farbenfroh und kunterbunt!" - war das Motto der diesjährigen Lebenshilfe-Freizeit, die zum 6. Mal im Pallottinerhaus "Schloß Hersberg" in Immenstaad am Bodensee durchgeführt wurde. Insgesamt 30 Personen, Menschen mit Behinderung und Familienangehörige, nahmen teil und waren sich am Ende der 14 Tage einig, dass es einfach toll miteinander war. Bei überwiegend schönem Wetter, aber auch mit ein paar Regentagen, guter Stimmung in der Gemeinschaft und bester Versorgung und Atmosphäre im Haus ging die Zeit wie im Flug vorbei. Ausflüge führten auf die Blumeninsel Mainau, nach Konstanz (mit Besuch im SeaLife), Meersburg und bei einer Fahrt mit angemietetem Bus rund um den Bodensee. Die herrliche Landschaft direkt vor der Haustür lud zu Spaziergängen auf dem Apfelweg und in benachbarte Ortschaften ein. Bei einer Kutschfahrt mit dem Panorama-Mobil der ortsansässigen Familie Frank gab es interessante Erklärungen, Livemusik mit dem Horn und einen guten Tropfen Wein - oder auch anderes - nebendrein. Der Pallottinerpater Jakob lud an den Werktagen mit besinnlichen Geschichten und Gebeten zum Morgenlob ein. Walter Hesse animierte beim Frühsport zu Lockerungsübungen, die den Kreislauf der Teilnehmer in Schwung brachten und Monika Frank war einmal mehr die stets motivierende Anleiterin bei verschiedenen kreativen Einheiten, die während der Erholungsmaßnahme angeboten wurden. Große Anerkennung fanden dabei die von den Menschen mit Behinderung individuell gestalteten Muttertags Geschenke, bemalte Gläser und selbstgestaltete farbenfrohe und kunterbunte T-Shirts. Beim abendlichen Tagesrückblick mit den Teilnehmern mit Behinderung wurde auch stückweise die Geschichte vom Frieder und seiner Oma vorgelesen. Danach wurde gefragt, was die Teilnehmer mit einer Farbe, die zunächst geheim war und täglich neu ausgesucht wurde, verbinden. Es war unwahrscheinlich erstaunlich, was dabei alles heraus kam. Zum Teil wurden über hundert Begriffe gesammelt und im Anschluss wurden die mitgefahrenen Betreuer und Angehörigen aufgefordert, dem Paroli zu bieten. So entwickelte sich täglich ein neuer unterhaltsamer Wettstreit, auf den sich alle schon tagsüber freuten.

In einem kleinen Dankgottesdienst am Ende der Freizeit wurden die geschaffenen Kunstwerke vor dem Altar aufgebaut und mit Stolz und in guter Stimmung die gefertigten T-Shirts getragen. Zum Gelingen der Freizeit trug zum wiederholten Mal die hervorragende Versorgung mit abwechslungsreicher Verpflegung durch das Pallottinerhaus bei und natürlich auch die Leitung durch Monika und Friedel Frank, denen die Freizeitteilnehmer herzlich und aufrichtig Dank sagten. Die nächste Freizeit im Jahr 2018 ist bereits gebucht. Sie führt nach Lam in den Bayrischen Wald und wird von den angetanen diesjährigen Teilnehmern sicher wieder gerne angenommen. 


Naturerkundung mit NABU am Mi., 19.04.2017

 

Die Lebenshilfe Heppenheim ging am Mi., 19. April, zum 3. Mal auf Naturerkundung mit Günther Hagemeister und Doris Heller vom NABU. Treffpunkt war um 17 Uhr der Parkplatz am Friedhof. Es ging dieses Mal den Eckweg hinaus, wo Günther Hagemeister als Naturexperte in gut verständlicher Form Einiges zur Landschaft, der Bepflanzung und der Tierwelt erklären konnte. Die Führung dauerte gut eine Stunde und trotz wechselhaftem Aprilwetter während des ganzen Tages kamen alle zwar etwas verfroren aber trockenen Fußes wieder am Ausgangspunkt an.

Im "Stadtgraben"  bei Dörsams gab es anschließend noch Gelegenheit, sich wieder aufzuwärmen und etwas zu sich zu nehmen und auch die eine andere neu gemachte Erfahrung auszutauschen.


Mitgliederversammlung 2017

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Heppenheim im Gründungslokal “Am Stadtgraben“ hat sich erneut bewährt, dass der Geschäftsbericht des Vorstands seit ein paar Jahren in Form einer Diashow mit Bildern von den Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr erstattet wird. Dadurch werden zwangsläufig Erinnerungen geweckt und so mancher gelungener Schnappschuss animiert zum vergnüglichen Schmunzeln und die sonst eher formelle und trockene Veranstaltung erlangt einen gewissen Unterhaltungswert. Die Steigerung der Teilnehmerzahl ist, wie Friedel Frank als Vorsitzender feststellen konnte, ein Indiz dafür. Schwerpunkt wie in jedem Jahr war wieder die zweiwöchige Freizeit für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, die 2016 zum 43. Mal in eigener Regie durchgeführt wurde und zum 7. Mal nach Teisendorf ins „Haus Chiemgau“ des Kolpingfamilienferienwerks führte und unter dem Motto „Zum Glück braucht’s Liebe“ stand. Das zeitweise durchwachsene Wetter wurde wieder fleißig zu Kreativarbeiten genutzt und es entstanden zahlreiche Kunstwerke, die mit Stolz mit nach Hause genommen werden konnten. Ausflüge in die nähere Umgebung, u.a. zum Chiemsee und ins Nachbarland Österreich, Wanderungen, gesellige Spielerunden und – als Highlight – die Feier einer Goldenen Hochzeit machten die Freizeit erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis. Weitere Höhepunkte im Vereinsjahr waren das Sommer- und das Herbstfest, bei denen immer Stationsspiele angeboten werden und bewusst alle zum Mitmachen eingeladen sind und natürlich auch Geselligkeit gepflegt wird. Das Gleiche gilt für die stets besinnliche Nikolausfeier und den „Närrischen Kräppelkaffee“ mit jeweils um die 80 Teilnehmer im Marienhaus, dem Gemeindezentrum der Pfarrei St. Peter, zu der die Lebenshilfe von je her gute Beziehungen pflegt. Eine Naturerkundung mit Vertretern vom NABU mit anschließendem gemütlichen Beisammensein im Weinberg der Familie Jäger wurde nun zum zweiten Mal ebenfalls mit großem Interesse aufgenommen. Mit einer Informationsveranstaltung mit einem Juristen des Landesverbands Hessen trug die Lebenshilfe Heppenheim auch dem Informationsbedürfnis ihrer Mitglieder Rechnung. Durch die Teilnahme mit einem Wagen am Heppenheimer Fastnachtsumzug, den das Zugkomitee zur Verfügung gestellt hatte, wurde ein weiteres Mal unter Beweis gestellt, dass die Selbsthilfegruppe der Behinderten in Heppenheim mittendrin und im öffentlichen Leben präsent ist. Dass diese Aktivitäten möglich sind, ist der Unterstützung durch Spenden von Vereinen und Privatpersonen sowie durch Zuschüsse der „Aktion Mensch“ und der guten und soliden Kassenführung durch den Rechner Reinhard Metz zu verdanken, der seit Jahrzehnten ohne jede Beanstandung agiert, was die Kassenprüfer erneut bestätigten und von der Versammlung mit Entlastung des gesamten Vorstands gewürdigt wurde. Der vom Vorsitzenden gegebene Ausblick auf die anstehenden weiteren Aktivitäten der Heppenheimer Lebenshilfe ließ erkennen, dass auch in nächster Zukunft Einiges geboten wird. Der Blick geht dabei schon ins Jahr 2018, in dem die Lebenshilfe Heppenheim ihr 50jähriges Jubiläum begehen kann. Erste Planungen sind angelaufen. Im Oktober soll dann der Höhepunkt der Feierlichkeiten liegen.


Lebenshilfe beim Fastnachtsumzug in Heppenheim mittendrin

Zum 3. Mal beteiligte sich die Lebenshilfe Heppenheim am Fastnachtsumzug in Heppenheim - und zum dritten Mal mit einem Prinzenpaar, das dieses Jahr von Evi I. (Bergweiler) und Alexander I. (Vock) verkörpert wurde. Mit 14 Leuten auf dem Wagen, der freundlicherweise vom Zugkomitee hergerichtet und zur Verfügung gestellt wurde, wurde das närrische Volk am Straßenrand mit kräftigen Helaurufen, Bonbons, Eis u.a. bedacht. Bei strahlendem Sonnenschein machte das Ganze nochmal so viel Spaß und beim anschließenden Kräppelkaffee im Hause Frank in der Friedrich-Ebert-Straße wurden schon Pläne für die nächste Fastnachtskampagne geschmiedet und eine erneute Teilnahme am Umzug fest ins Auge gefasst.


Närrischer Kräppelkaffee am So., 19.02.2017 - Mittendrin, nicht nur dabei beim Lebenshilfe-Fastnachtsallerlei

 

Seit Jahren ist die Lebenshilfe, eine Gemeinschaft von Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, beim Fastnachtstreiben in Heppenheim nicht nur dabei sondern mittendrin - getreu einem ähnlich lautenden Werbespot. Mit einem abwechslungsreichen Programm, das bewusst sowohl die Behinderten als auch ihre Betreuer und Angehörigen ansprechen soll, wird stets Freude und Fröhlichkeit vermittelt, wofür zum einen Soundman Dirk Gugenberger und zum anderen in erster Linie Aktive der Kolpingfastnacht beitragen. Friedel Frank, gleichzeitig Lebenshilfevorsitzender und einer der beiden Sitzungspräsidenten der Kolpingfastnacht wies darauf bei seiner Begrüßung beim diesjährigen närrischen Kräppelkaffee am Sonntagnachmittag erneut hin und lobte das Engagement seiner Mitstreiter. Er sorgte mit seiner gereimten Begrüßung und im Zwiegespräch mit seiner Frau Monika als "Kolpings neuem Prinzelpaar" selbst dafür, dass herzhaft gelacht werden konnte und richtig Stimmung im vollbesetzten Marienhaussaal aufkam. Tanzrunden und Polonaisen zwischendurch, insbesondere als der "Paul mit seinem Gaul" durch die Reihen zog, machten die Gäste munter und ließen nie Langeweile aufkommen.

Das Pfarrteam der Gemeinde St. Peter mit Pfarrer Thomas Meurer, Diakon Peter Jakob und Pastoralreferentin Janina Adler als außerirdische Star-Wars-Figuren trug wie in den Vorjahren mit lustigen Anmerkungen zu örtlichen Begebenheiten und Witzen zur guten Laune bei und provozierten so manches "Uijuijui" - laut Wikipedia (so Pfr. Meurer) Ausdruck "fastnachlicher Extase".

Die Zammegstoppelte, ebenfalls eine Gruppe der Kolpingfastnacht, spielten mit witzigen Dialogen und Gesangseinlagen eine Situation im Wartezimmer einer Arztpraxis nach, die wohl manchen Besuchern aus eigener Erfahrung bekannt vorkam und letztlich wie bei allen Akteuren kräftigen Beifall hervorriefen. Der war beim Tanzvortrag der Kolpingjugend, die als 7 Zwerge mit Schneewittchen drollig herumwirbelten, von vorneherein garantiert.

Alle Aktiven und Helfer wurden wieder mit Orden belohnt, die Monika Frank in filigraner Feinarbeit als Unikate angefertigt hatte und die von Frau Zugmarschall Barbara Schaab und dem Schirmherrn der diesjährigen Straßenfastnacht "Norbert dem Flaschengeist" alias Norbert Weiser ihrerseits mit dem Schirmherrnorden gewürdigt wurden. Beim Auftritt des Zugkomitees stellte der Lebenshilfevorsitzende auch das diesjährige Prinzenpaar der Lebenshilfe, Evi Bergweiler und Alexander Vock, vor, die vom Wagen der Lebenshilfe beim Fastnachtsumzug sich dem Volk zeigen und damit belegen wollen, dass die Behinderten bei der Heppenheimer Fastnacht tatsächlich mittendrin und voll integriert sind.

Aktive: beim Zwergenballett der Kolpingjugend (unter Anleitung von Silke Schöllig und Celine Böhm) wirkten Jessica Meinberg, Julia Hauswald, Anne Riedl, Carolin Flath und Hanna, Rebekka und Paul Adler mit. Die Zammegstoppelte waren Christa und Alfred Schaub, Monika und Friedel Frank, Birgit und Philipp Weis, Christian und Celine Böhm, Renate Hero und Isa Serdani. In der Küche halfen Ulrike und Isabel Schürmann, Elke Mitsch, Renate Hero und Christa Schaub. Resi Metz schneiderte kunstvoll die Kostüme des Lebenshilfe-Prinzenpaares.


Nikolausfeier 2016, eine Herzenssache für die Menschen mit Behinderung und für die Akteure

 

"Herzenssache" war der Titel einer weihnachtlichen Geschichte aus dem Tierreich, die die zwölfjährige Hanna Adler bei der Lebenshilfe-Nikolausfeier vorlas. Ebenso ist es für die seit 45 Jahren mitwirkenden Mitglieder des Chores der "Harmonie" und des evangelischen Posaunenchores im wahrsten Sinne des Wortes "Herzenssache", jedes Jahr aufs Neue die Lebenshilfegemeinschaft mit wohlklingenden und anheimelnden Tönen zum Jahresabschluss zu bereichern. So jedenfals gab es Hanne Vettel als Sprecherin des Harmoniechores bei ihrem Grußwort zu verstehen.

Der Lebenshilfevorsitzende Friedel Frank konnte zuvor auch in diesem Jahr wieder seine zahlreich erschienene Mitgliederschar im Marienhaus begrüßen und den mitwirkenden Akteuren bekunden, dass man die langjährige Verbundenheit zu schätzen wisse und keineswegs als Selbstverständlichkeit ansehe. Das Gleiche gelte für Ursel Lutz am Klavier und für die Geschwister Rosemarie und Christine Alter, die mit Flötenspiel weihnachtliche Stimmung vermittelten. Auch Pfarrer Thomas Meurer lässt es sich nicht nehmen, den Behinderten und ihren Familien jedes Jahr mit ein paar Gedanken zur Weihnachtszeit Zuspruch und Aufmunterung zu geben.

Somit war auch am So., 4.12., wieder reichhaltig für Programm bei der Lebenshilfe gesorgt. Und damit neben der Seele auch der Leib nicht zu kurz kam, gab es ebenfalls in gewohnter Weise leckeren selbstgebackenen Kuchen und duftenden Kaffee, den Renate Hero, Ulrike Schürmann, Norbert Mitsch und Monika Frank servierten.

Johannes Wemmer sorgte mit seinem Spiel am Keyboard für weitere musikalische Begleitung.

Höhepunkt für die erwartungsfrohen behinderten Freunde ist jedoch jedes Jahr das Erscheinen des leibhaftigen Niolaus, zum zweiten Mal in Gestalt von Matthias Adler, der jedem Behinderten ein paar anerkennende Worte und natürlich auch ein Geschenk mit auf den Weg gab. Er hatte offensichtlich gute Informanten, die ihn über die jüngste Entwicklung und auch so manche Interessen und Eigenheiten der behinderten Freunde in Kenntnis gesetzt hatten. So kam es zu einem kurzweiligen Austausch zwischen dem heiligen Mann und den jeweils Aufgerufenen, über den sich die Besucher schmunzelnd amüsieren konnten.

Mit gemeinsamen Gesang und guten Wünschen für die verbleibende Weihnachtszeit und für das neue Jahr wurde die Feier beendet, die - nach allgemeinem positiven Echo der Besucher - wieder "richtig gut" tat.

 


Herbstfest 2016 - wieder ein Fest für Leib und Seele

Trotz weniger einladendem Wetter als in den vergangenen Jahren fand das 22. Herbstfest der Heppenheimer Lebenshilfe, das traditionell am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, bei Familie Jäger ("Feierabendwinzer") gefeiert wird, wieder guten Zuspruch. Rund 60 Besucherinnen und Besucher, Menschen mit und ohne Behinderung, erfreuten sich an Kaffee und Kuchen, deftigem Zwiebelkuchen und Federweißen, Hausmacher Wurstbrote und Kochkäse zum einen und einem wie immer gut angenommenem Stationsspiel und einem Preisrätsel rund um Trauben, Wein und königlichen Hoheiten zum anderen. Es gab auch kleine Preise als Belohnung für die Besten und selbstverständlich wurde den Hausherren, Familie Jäger, und den fleißigen Helfern gedankt. Johannes Wemmer hatte sein Keyboard mitgebracht und sorgte damit noch begleitend für musikalische Unterhaltung. Erfreut zeigte sich die Lebenshilfe-Gemeinschaft über den Besuch von Freunden aus der Pfalz, die man vor Jahren bei einem gemeinsamen Aufenthalt im Bayrischen Wald kennengelernt hatte und die sich nun spontan auf den Weg nach Heppenheim gemacht hatten.

Alles in allem wieder ein gemütlicher und unterhaltsamer Nachmittag, der das weniger gute Wetter vergessen ließ und für etwas Abwechslung im Alltag sorgte.


Die Heppenheimer Lebenshilfe im Glück - auch beim Sommerfest 2016

Nach der gelungenen Freizeit in Teisendorf in Oberbayern im Mai, die unter dem Leitspruch "Zum Glück braucht's Liebe" stand, war die Heppenheimer Lebenshilfe auch bei ihrem Sommerfest am Sonntag, 19. Juni, mit Glück gesegnet. Trotz düsterem Wetter und teilweise kräftigen Regengüssen in den Tagen zuvor und noch tief grauem Himmel beim Aufbau kam am Nachmittag die Sonne zum Vorschein und strahlte regelrecht in den Abendstunden. Wie in den letzten Jahren hatten Vorsitzender Friedel Frank und seine Frau Monika in den schönsten Biergarten in der Friedrich-Ebert-Straße eingeladen und fanden dabei Gehör bei ihren treuen Vereinskameraden, die - bei vielfältigen weiteren Angeboten in der Stadt - ihrer Lebenshilfe den Vorzug gaben. Nach der Begrüßung war zunächst wieder eine heiteres und erheiterndes Stationsspiel angesagt, bei dem an acht Stationen Geschicklichkeit, Cleverness und eine gehörige Portion Glück gefragt waren. Alle waren mit Ehrgeiz und Begeisterung dabei und wurden zu guter Letzt belohnt mit einem frischen Eis vom nostalgischen Wagen des "Coccola" aus der Altstadt. Weil der Coccola-Besitzer selbst seinen Spaß an der Spielfreude der Menschen mit Behinderung und deren Freunden und Angehörigen gefunden hatte, ließ er spontan das Eis als Spende der Lebenshilfe zukommen. Bei der Verkündung der Sieger wurden sowohl die Erfolgreichen als auch die weniger Erfolgreichen mit Jubel und Beifall bedacht - dem besten Lohn, der einem beschert werden kann. Am Abend gab es dann noch Gegrilltes und das eine oder andere köstliche Getränk, das auch nach Spielschluss noch zum Verweilen und zwanglosen Unterhalten animierte. Allgemeines Fazit: Das Glück (in Form des schönen Wetters und des geselligen Ablaufs des Spielenachmittags) ist mit den Tüchtigen.


"Zum Glück braucht's Liebe" - Freizeit 2016 in Teisendorf

Unter diesem Leitgedanken verbrachten 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lebenshilfe Heppenheim in der 2. Maihälfte zum 43. Mal eine zweiwöchige Freizeit für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Domizil war - zum 7. Mal seit 1998 - das Kolping-Familienhotel "Haus Chiemgau" in Teisendorf in Oberbayern, wo die Heppenheimer Gruppe längst gern gesehene Gäste sind. Die Verpflegung und der Service im Haus war wie bekannt vorzüglich. Das Wetter zeigte zwar seine Kapriolen, was jedoch die Stimmung in der Gruppe in keiner Weise  beeinträchtigte. Im Gegenteil: das schlechtere Wetter wurde wieder zu kreativem Wirken genutzt, wobei unter der Anleitung von Monika Frank allseits bewunderte Kunstwerke entstanden. Die bemalten Holzengel, Glückshäuschen, Eulen und Herzen wurden von jedem individuell gestaltet und durften schließlich mit nach Hause genommen werden. Das Haus Chiemgau mit eigener Turnhalle, Kegelbahn, Gruppenräumen und Hauskapelle bot weitere Gestaltungsmöglichkeiten, so dass Langeweile nie ein Thema war. Natürlich wurde auch bei Tagen mit Kaiserwetter die traumhafte Landschaft rund um den Chiemsee und im Berchtesgadener Land genossen. Wanderungen und Ausflüge führten zum Höglwörther See, nach Traunstein, Bad Reichenhall, Maria Alm und auf die Fraueninsel im Chiemsee, mit Fahrt in der nostalgischen Bimmelbahn von Prien zum Hafen Stock und mit dem Dampfer zur Insel. Die Besichtigung und Führung durch die örtliche Brauerei Wieninger durfte natürlich nicht fehlen.

Das Thema "Glück" wurde in vielfältiger Weise erfahren, sei es in der Gruppengemeinschaft oder bei den abendlichen Tagesrückblicken mit den Behinderten, bei denen Geschichten von Frieder und seiner Oma, ebenfalls vorgetragen von Monika Frank, für Heiterkeit und herzhaftes Lachen sorgten. Dass schließlich ein verlorener Geldbeutel und ein am Bahnhof liegen gelassener Rucksack den Besitzern zurück beschert wurden, bekräftigte das Glücksgefühl in der Lebenshilfetruppe.

Am Fronleichnamstag konnte eine für hiesige Verhältnisse kaum mehr vorstellbare Prozession verfolgt werden, bei der wohl der ganze Ort in angemessener Feiertagskleidung mit Tracht auf den Beinen war. Ein Frühlingsfest des örtlichen Trachtenvereins mit Tanzdarbietungen am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein unter Lindenbäumen vervollständigte den tollen Eindruck.

Höhepunkt war jedoch ein besonderes Ereignis: die Feier einer Goldenen Hochzeit während der Freizeit, mit der sowohl das betroffene Paar als auch die anderen Freizeitteilnehmer völlig überrascht wurden, weil dies bis zuletzt geheim gehalten worden war. Um so größer war die Freude, aber auch die Rührung bei den Beteiligten, die - wegen eines vermeintlichen Formfehlers vor 50 Jahren - in heiterer Runde sogar noch einmal förmlich ihr Ja-Wort wiederholen mussten. Glücksgefühle noch und nöcher!

Zum Schluss wurde dem Personal des Hauses und den Freizeitleitern, Monika und Friedel Frank, für ihren Einsatz gedankt. Sie wurden mit einer kleinen Anerkennung gewürdigt und man war sich allseits einig, dass das Motto "Zum Glück braucht's Liebe" in der diesjährigen Lebenshilfefreizeit wieder einmal im wahrsten Sinn des Wortes in die Tat umgesetzt wurde.


 

Am Mi., 20.04.2016, bot die LEBENSHILFE HP (wie schon im letzten Jahr) eine kleine "Naturerkundung" unter Führung von Günther Hagemeister vom NABU und dieses Mal in Begleitung von Förster Klaus-Dieter Winterfeld an.

Treffpunkt war der Parkplatz Sternwarte unterhalb der Starkenburg. Von dort aus marschierte die Gruppe Richtung Helenenruhe in den Wald, wo die Experten den interessiert lauschenden rund 30 Zuhörern informativ und verständlich Erklärungen zum Baumwuchs, zur Tierwelt im Wald und zu den wilden Gewächsen am Boden gaben.

Anschließend ging es noch bei strahlendem Sonnenschein in den Wingert der Fam. Jäger (zwischen dem genannten Parkplatz und der Helenenruhe gelegen), wo Gelegenheit bestand, weiter zu fachsimpeln, zu plaudern und Geselligkeit zu pflegen. Für Getränke und kleine Verpflegung hatte dankenswerterweise Fam. Jäger gesorgt.

Eine gelungene Veranstaltung, an der alle Teilnehmer Spaß hatten, was auch mit Applaus und einer kleinen Anerkennung an die fachkundigen Führer gewürdigt wurde.


Mitgliederversammlung am 17.03.2016

Unspektakulär, aber informativ und amüsant verlief die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe-Ortsvereinigung , zu der am 17.03. in guter alter Tradition ins Gründungslokal "Am Stadtgraben" eingeladen war. Der Vorsitzende Friedel Frank konnte erfreulich guten Zuspruch registrieren, was sicher auch darauf zurückzuführen ist, dass der Geschäftsbericht des Vorstands seit ein paar Jahren in Form einer Diashow mit Bildern von den Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr erstattet wird. Dadurch werden zwangsläufig Erinnerungen geweckt und so mancher gelungene Schnappschuss animiert zum vergnüglichen Schmunzeln.

Schwerpunkt wie in jedem Jahr war wieder die zweiwöchige Freizeit für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, die 2015 nach Immenstaad am Bodensee zur Begenungsstätte der Pallottiner "Schloss Hersberg" führte und unter dem Motto vom "Kleinen Prinzen" von Antoine de Sanit Exupery "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche bleibt für die Auge unsichtbar" stand und nachhaltige Wirkung auch in der Heimat hatte. Das zeitweise durchwachsene Wetter wurde fleißig zum Malen genutzt und es entstanden zahlreiche Kunstwerke, die dann später in Heppenheim der erstaunten Öffentlichkeit in einer Ausstellung im Foyer des Rathauses während der Weinmarktzeit dargeboten wurde. Die Eröffnung erfolgte mit einer anregend gestalteten Vernissage, die die Stadt Heppenheim mit unterstützte, was dankbar anerkannt wurde.

Weitere Höhepunkte im Vereinsjahr waren das Sommer- und das Herbstfest, bei denen immer Stationsspiele angeboten werden und bewusst alle zum Mitmachen eingeladen sind und natürlich auch Geselligkeit gepflegt wird. Das Gleiche gilt für die stets besinnliche Nikolausfeier und den "Närrischen Kräppelkaffee" mit jeweils um die 80 Teilnehmer im Marienhaus, dem Gemeindezentrum der Pfarrei St. Peter, zu der die Lebenshilfe von jeher gute Beziehungen pflegt. Ein Ausflug führte im September zu einer Draisinenfahrt in die Pfalz, der ebenfalls guten Zuspruch fand.

Dass diese Aktivitäten möglich sind, ist der Unterstützung durch Spenden von Vereinen und Privatpersonen sowie durch Zuschüsse von der "Aktion Mensch" und der guten und soliden Kassenführung durch den Rechner Reinhard Metz zu verdanken, der seit 43 Jahren ohne jede Beanstandung agiert, was die Kassenprüfer erneut bestätigten und von der Versammlung mit Entlastung des gesamten Vorstands gewürdigt wurde.

Der vom Vorsitzenden gegebene Ausblick auf die anstehenden weiteren Aktivitäten der Heppenheimer Lebenshilfe ließ erkennen, dass auch im laufenden Vereinsjahr Einiges geboten und im wahrsten Sinne des Wortes der Name des Vereins zum Programm wird.


Die Lebenshilfe und ihr Prinzenpaar grüßen Hepprums Narrenschar

Zum zweiten Mal nahm die Lebenshilfe HP am Fastnachtsumzug um So., 7.2.2016 in Heppeneim teil. Das Zugkomitee hatte wieder einen Wagen bereitgestellt, von dem aus die Lebenshilfe-Narren das Volk am Straßenrand mit kräftigem Helau grüßten und mit Eis und Süßigkeiten bedachten. Spaß hatten alle und der Entschluss, auch im nächsten Jahr wieder mitzumachen, wurde sofort wieder gefasst.


"Bei der Lebenshilfe geht es rund, frohgelaunt und kunterbunt"

Dieses Motto der diesjährigen Fastnachtskampagne beherzigten gut 80 Besucher (darunter auch Gäste aus einer Behinderten-Wohngruppe in Lampertheim) beim traditionellen "Närrischen Kräppelkaffee" der Heppenheimer Lebenshilfe am Sonntag, 31. Januar, im Marienhaus.

Angefeuert vom Vorsitzenden Friedel Frank und von Soundman Dirk Gugenberger, der mit fetziger Musik zum Schunkeln, spontanen Tanzen und Mitmachen animierte,  frönten die Besucher ihrer Feierlaune. Frank, zugleich Sitzungspräsident der Kolpingfastnacht, trägt seit Jahren dafür Sorge, dass Darbietungen und Vorträge von dort auch der frohgelaunten Lebenshilfe-Gemeinschaft zugute kommen. Somit war auch dieses Mal wieder im wahrsten Sinne des Wortes Stimmung in der Bude. Der Schirmherr der Straßenfastnacht, Siegfried, der kecke Recke und Frau Zugmarschall "Kriemhild" Barbara Schaab, stellten dies sofort fest, als sie mit Gefolge der Lebenshilfe ihre Aufwartung machten und zur Teilnahme am Umzug einluden. Besonders erkannten sie an, dass die Lebenshilfe in der laufenden Kampagne zum zweiten Mal mit einem Wagen, den das Zugkomitee gestaltet hat, am Umzug teilnehmen wird - mit eigenem Prinzenpaar Sina I. und Jan I.

Große Begeisterung weckten die kleinen Cowgirls und ein Cowboy der Kolpingjugend, die putzig munter einen Tanz darboten und um eine Zugabe nicht herum kamen. Sie wurden - wie alle Akteure - mit einem von Monika Frank handgefertigten Orden belohnt, der wie jedes Jahr als etwas Besonderes geschätzt wurde. Das Pfarrteam von St. Peter mit Pfarrer Thomas Meurer an der Spitze ließ es sich nicht nehmen, auch in diesem Jahr die Lebenshilfe mit ihrem Auftritt - dieses Mal als Sternsinger - zu beehren. Die "Zammegstoppelte" von der Kolpingfastnacht, eine bunte generationsübergreifende Gruppe, traten als Fahrgäste vom "Wagen von der Linie 8" auf und gefielen mit Witz und Gesang, wobei eine "Hoambächerin" für besondere Heiterkeit sorgte. Zwei Hepprumer Kernbärjer trugen in guter alter literarischer Fastnachtstradition ihre Eindrücke vom Stadtgeschehen im vergangenen Jahr vor. Sie bekannten sich mit Herzblut zu ihrer Heimatstadt, nahmen manches kritisch, aber auch humoristisch unter die Lupe mit der jeweils süffisanten Anmerkung: "Es gäiht de Mensche wie de Leit".

Vergnügt, gut gelaunt und bestens versorgt mit Kaffee, Kräppel und knackigen Würstchen blickte die Lebenshilfe-Truppe am Abend auf eine gelungene Veranstaltung zurück und steuerte beschwingt heimwärts.

Mitwirkende: Soundman Dirk Gugenberger, "Cowgirls und Cowboy" der Kolpingjugend (einstudiert von Silke Schöllig und Celine Böhm) Jessica Meinberg, Carolin Flath, Julia Hillenbrand, Hanna, Rebekka und Paul Adler, "Zammegestoppelte" Christa und Alfred Schaub, Monika und Friedel Frank, Birgit und Philipp Weis, Christian und Celine Böhm, Dagmar Schäfer und Renate Hero, "Sternsinger von St. Peter" Pfarrer Thomas Meurer,  Peter Jakob, Janina Adler und Christian Kaschub, "Kernbärjer" Monika und Friedel Frank. Küchenhilfen: Ulrike und Isabel Schürmann, Renate Hero, Elke Mitsch und Monika Frank.

 

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